Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie bitte die europaweite Notrufnummer 112 (Feuer, Notarzt, Rettungsdienst)
Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie bitte die europaweite Notrufnummer 112 (Feuer, Notarzt, Rettungsdienst)

Euro-Notruf 112

In ganz Europa erreichen Sie im Notfall Notarzt, Rettungsdienst und Feuerwehr gebührenfrei und ohne Vorwahl, auch in allen Handynetzen, über die 112. Leider kennen laut Umfragen nur die wenigsten Deutschen diese europaweite Notrufnummer 112. Dadurch vergeht im Notfall leider immer wieder viel kostbare Zeit.

 

Bitte beachten Sie: Der „Notarzt Schömberg“ ist weder eine Hausarztpraxis noch eine Notfallpraxis und wird nur über die „112“ und immer nur zusammen mit dem Rettungswagen und nur in lebensbedrohlichen Notfällen (Herzinfarkt, Schlaganfall, Atemnot, Bewußtlosigkeit etc.) alarmiert.

An der Privatadresse des Notarztes werden keine Medikamente, Praxisräume, Untersuchungs- oder Behandlungsmöglichkeiten und natürlich auch kein Präsenzdienst vorgehalten. Natürlich können mit dem Einsatzfahrzeug des Arbeiter-Samariter-Bunds auch keine „Hausbesuche“ durchgeführt werden.

 

Falls Sie bei nicht lebensbedrohlichen Befindlichkeitsstörungen Ihren Hausarzt nicht erreichen, wenden Sie sich bitte an die zuständige Notfallpraxis, von der aus auch "Hausbesuche" durchgeführt werden, sofern dies erforderlich ist. Diesen allgemeinärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie über die bundesweite, kostenlose Rufnummer "116117".

Fahrzeugsegnung und Übergabe des ASB-Fahrzeugs am Schömberger Rathaus Oktober 2014

Was ist der Verein Notarzt e.V.?

Der "Verein Notarzt e.V." ist eine Vereinigung von engagierten Ärzten, Apothekern, Kommunalpolitikern, Bürgerinnen und Bürgern, die die Notfallversorgung im Bereich Schömberg, Bad Liebenzell, Unterreichenbach und Oberreichenbach verbessern möchten. Derzeit sind es über 100 Mitglieder mit steigender Tendenz.

Ziele des Vereins

Der Sinn und Zweck des Vereins umfaßt alles, was der Verbesserung der notärztlichen Versorgung der Bevölkerung dient. Beispielhaft sind zu nennen:

  • Maßnahmen, um die Kenntnis des europaweiten Notrufs „112“ zu verbreiten
  • Unterstützung von First Respondern (Helfer vor Ort), unter anderem durch die Ausstattung für das Einsatzfahrzeug für die Helfer vor Ort mit Sauerstoff, Kohlenmonoxidwarngerät, EKG-Defi, Ersatz EKG- und Defi-Elektroden, Feedbacksystem für Herzdruckmassage etc. und ganz aktuell:     Pulsoxymeter zur Messung von Kohlenmonoxid im Blut.                                    Unterstützung von Schulsanitätsdiensten.
  • Öffentlicher Zugang zu Defibrillatoren: Dem DRK Ortsverein Schömberg/Bad Liebenzell wurde bereits ein halbautomatischer Defi für Sanitätsdienste und die Helfer vor Ort überlassen.
  • Unterstützung der Ausstattung des Schömberger Bereichs-Notarztes, dem die Sicherstellung der Notarztversorgung im Bereich Schömberg, Bad Liebenzell, Unterreichenbach, Oberreichenbach ab 1.1.2013 übertragen wurde.

Helfen Sie mit und unterstützen Sie den Verein als Spender, aktives Mitglied oder Fördermitglied!

Zur Bezuschussung der laufenden Kosten der medizinisch-technischen Ausstattung des Notarzt-Einsatzfahrzeuges durch den Verein ist eine Hilfe durch Spender und Mitglieder dringend notwendig. Als Beispiele seien genannt die notwendige bzw. vorgeschriebene Ausstattung mit

- Hochwertigen Notfallmedikamenten, Sauerstoff und Verbrauchsmaterialien, z.B.

- Akkus und Elektroden für EKG, Defi und Schrittmacher sowie

- Kohlendioxidmessküvetten für Kapnographie

- Bohrmaschine für Knochenmarkinfusionsnadeln

- Feedbacksystem für Herzdruckmassage

- Blutentnahmesysteme für Kinder

- Batterien, Sensoren und Zubehör für Kohlenmonoxidwarn- und messgeräte sowie

- Automatische Blutdruckmessung, Infrarotthermometer, Pulsoxymeter, Laryngoskop

- Blutzuckermessgerät und Teststreifen

- CPAP-Masken und -Systeme, Sauerstoffmasken mit Medikamentenverneblern

- Laryngoskopie-Optik (Einwegartikel), z.B. bei Halswirbelsäulenverletzung

- Einwegsysteme für "Luftröhrenschnitt" (Quicktrach), Larynxtuben in allen Größen

- MAD-Nasalzerstäuber zur notfallmäßigen Medikamentengabe

- die regelmäßigen Inspektionen und ggfs. Reparaturen an 12-Kanal-EKG-Defibrillator mit Kapnographie, NIV-Beatmungsgerät, Sauerstoffflaschen und Druckminderer, Spritzenpumpe, Blutdruckmeßgeräten, Feuerlöscher und Rettungsgeräte: Halligan-Tool, BOA-Schlinge etc.

- und seit 10/2015 leider auch Verfall / Verbrauch sämtlicher Medikamente.

  Dies bedeutet eine monatliche Mehrbelastung von ca. 700 Euro bzw. 8.000

  Euro jährlich, die zusätzlich geschultert werden muss.

 

Aktuelle Informationen finden Sie hier:

AKTUELLES


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Möchten Sie spenden, finden Sie hier alles weitere:

SPENDEN

Neue Richtlinien zur Wiederbelebung 2015

Hier gibt es eine Kurzübersicht auf Deutsch, was sich geändert hat 2015 zu 2010:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/172680/Wiederbelebung-Viele-Aenderungen-im-Detail

Und hier werden nach und nach die vollständigen deutschen Übersetzungen veröffentlicht:

http://www.grc-org.de/leitlinien2015

Wiederbelebung ist kinderleicht

Leben retten ist cool! Jeder kann ein Leben retten! Wiederbelebung ist kinderleicht!

Vom 19.-26.9.2015 war wieder die "Woche der Wiederbelebung". Im Mittelpunkt stand unter anderem die geplante Einführung der Reanimation (Wiederbelebung) als Unterrichtsfach ab Klasse 7. Aber auch bereits Grundschüler können Leben retten. Auch deshalb möchte der Verein Notarzt die Schulsanitätsdienste unterstützen:

 

www.schuelerrettenleben.de

 

Funk und Scheck für LUS-Schulsanitätsdienst

 

Was tun im Notfall? Hier gibt es die Infos dazu und Videos auf Deutsch.

 

Video der „British Heart Foundation“ mit „Vinnie Jones“

Wiederbelebung ist kinderleicht. Im Video deutlich herausgestellt die Erkennungsmerkmale eines Kreislaufstillstands beim Bewußtlosen, die leider in den Erste-Hilfe-Kursen noch nicht so gelehrt werden:

- Schnappatmung und

- Blau-/Grau-Verfärbung der Haut ?

Dann sofort Notruf (112) und Herzdruckmassage: "Hands-only CPR"