Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie bitte die europaweite Notrufnummer 112 (Feuer, Notarzt, Rettungsdienst)
Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie bitte die europaweite Notrufnummer 112 (Feuer, Notarzt, Rettungsdienst)

A K T U E L L E S / C H R O N I K

Gegendarstellung zum Artikel

Die neuerliche Negativdarstellung zur derzeitigen Situation der Notarztversorgung in und um Schömberg kann der Verein Notarzt so nicht gutheißen, da dieser Aktionismus die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Verhandlungs-Partnern des Bereichsnotarztes (AOK und andere Spitzenverbände gesetzlicher Krankenkassen, ASB, DRK, Landratsamt etc.) zum schrittweisen Ausbau des bereits bestehenden ergänzenden Bereichs-Notarzt-Standortes erheblich beeinträchtigt und den bereits bestehenden ergänzenden Notarzt-Standort Schömberg sogar in seiner Existenz gefährdet.

Momentan haben wir eine Versorgung auf höchstem Niveau mit Eintreffzeiten von 5-10 Minuten des ergänzenden Notarztes und 10-15 Minuten des regulären Notarztes aus Bad Wildbad, Calw, Neuenbürg oder Pforzheim. Es besteht also keinerlei Grund, unzufrieden zu sein oder irgendwelchen Druck aufzubauen. Ein weiterer regulärer Notarzt-Standort im Bereich Schömberg wäre zwar wirtschaftlich nicht sinnvoll, würde aber das sofortige und endgültige Ende des bereits bestehenden ergänzenden Bereichs-Notarzt-Standortes bedeuten. Die erwähnte Unterschriftenaktion für einen regulären Notarzt-Standort (und somit gegen den derzeit bereits bestehenden ergänzenden Bereichs-Notarzt-Standort) ist keine Initiative des Verein Notarzt oder des Bereichsnotarztes und wird satzungsgemäß absolut nicht unterstützt. Statt dessen sollte der bereits bestehende ergänzende Notarzt-Standort durch Einbindung weiterer Notfallmediziner aus der Region ausgebaut werden zu einer 100%-Dienstplan-Abdeckung und insbesondere der Kostenersatz für verbrauchte Medikamente zufriedenstellend gelöst werden.

 

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.schoemberg-1237-unterschriften-fuer-notarztstandort.3bfa972c-ca12-487e-b171-f72539eef2fc.html

 

https://www.pz-news.de/region_artikel,-Unterschriftenaktion-fuer-Notarztstandort-in-Schoemberg-_arid,1170938_locid,38.html

Übergabe von Materialien an die Helfer-vor-Ort des DRK-Ortsverein

Von links nach rechts: Alexander Reusch (Bereitschaftsleiter und HvO), Andreas Sehburger (1.Vors. DRK-Ortsverein Schömberg / Bad Liebenzell und HvO), Markus Braun (HvO und 2.Vors. Verein Notarzt), Peter Löffelhardt (1.Vors. Verein Notarzt), Markus Faber (Schriftführer und Gemeinderat Unterreichenbach), Spender: Frau Heidrun Wentsch (Schwarzwald-Apotheke Schömberg),
Gemeinde Schömberg: Joachim Zillinger (Stv. Bürgermeister). Foto: Andrea Fisel

Am Mittwoch, den 14.12.2016 fand im Depot des DRK-Ortsvereins Schömberg / Bad Liebenzell in Maisenbach, Talstrasse 21 die offizielle Übergabe von Notfallmaterialien zur Blutstillung bzw. für „Massenanfall von Verletzten“ an die Helfer vor Ort statt
- Tourniquets zur Abbindung
- Blutstillendes Verbandmaterial („Celox Rapid Gaze“)
- Wendl-Tuben zur Freihaltung der Atemwege
(>600 Euro aus Erlös „Schwarzwälder Spezialitätenwanderung)

Ebenso die Übergabe von Defis und Sauerstoff für Schulsanitätsdienst bzw. Helfer-vor-Ort / Sanitätsdienste:
- 1x AED (Automatischer Externer Defibrillator)
- 3x EKG-Monitor mit Defibrillator, 12-Kanal-EKG-Ableitung und –Auswertung inkl. Kabelsätzen, Option Kohlendioxidmessung und Pulsoxymetrie inkl. Kabelsatz und Sensor, Fahrzeugladehalterungen, Ladegeräte, Akkus, Elektroden, EKG-Papier, Schutztaschen etc. (Marktwert > 10.000 Euro) für das Helfer-vor-Ort-Fahrzeug und die Mannschaftstransportwagen
- 2x Sauerstoff (inkl. Druckminderer)

Des weiteren die Vorstellung der über die DIN-Norm von 2009 hinausgehende Ausstattung des ASB-Einsatzfahrzeugs mit u.a.:
- Mechanischen Reanimationshilfen „ZOLL AutoPulse“ inkl. Verbrauchsmaterial, Testgerät „Corpuls CPR“
- Kreislaufverstärker „ResQPod“
- Aktiven Wärmedecken
- Videolaryngoskopie
- Laborschnelltests (Herzinfarkt, Gerinnung, Thrombose/Lungenembolie)
- Kohlenmonoxidmessung
- Rettungs-BOA

- Tourniquets zur Abbindung
- Blutstillendes Verbandmaterial („Celox Rapid Gaze“)
- Wendl-Tuben zur Freihaltung der Atemwege
- u.v.m.

Ganz besonders wollen wir allen Mitgliedern und Spendern, insbesondere folgenden Firmen danken, die uns auch dieses Jahr wieder bedacht haben: Sachverständigenbüro Volker Calmbach Bad Liebenzell, Schwarzwaldapotheke Schömberg (Fr. Wentsch) mit Spende sämtlichen Medikamentenverbrauchs, Firma Kommerau in Schwarzenberg.

Wir hoffen auch sehr, dass es uns ähnlich wie der ebenfalls im Jahr 2011 gegründeten „Gründler-Stiftung Freudenstadt“ gelingen wird, alle ins Boot zu holen und "etwaige Bedenken und Vorbehalte bereits existierender Hilfsorganisationen auszuräumen und klar zu machen, dass es hier nicht um Konkurrenz, sondern um zusätzliche Vorteile für den Patienten geht." Ein besonderes Dankeschön in diesem Zusammenhang an den Arbeiter-Samariter-Bund, der sich sehr stark für die Region engagiert.
Der Verein Notarzt e.V. bittet weiterhin herzlich um Spenden, damit auch künftig hier im Versorgungsbereich Schömberg so schnell wie möglich und professionell auf höchstem Niveau gemäß Stand der Notfallmedizin geholfen werden kann.

 

Zum Bericht im Schwarwälder Boten hier anklicken

Der "ergänzende" Bereichsnotarzt Schömberg kann durch Ihre Spenden und Beiträge besser helfen, u.a. sind nun auch mechanische Reanimationshilfen und so genannte Kreislaufverstärker (ResQPod) an Bord. Ein großer Teil der Einnahmen wird für Ausstattung und Verbrauchsmaterial auf dem ASB-Einsatzfahrzeug verwendet, um nach den neuesten Leitlinien und Standards der Notfallmedizin helfen zu können:

Aktive Wärmedecken, für schonende achsengerechte Intubation bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen auch die Videolaryngoskopie sowie blutstillende Materialien für bedrohliche Blutungen etc.

Auch die Kohlenmonoxidmessung, die bislang nur auf dem "ergänzenden" Notarztsystem vorgehalten wurde, kam schon mehrfach bei Kohlenmonoxidvergiftungen (Bieselsberg, Klosterhotel Hirsau, Busbrand etc.) und bei Brand im Krankenhaus (Klinik Nordschwarzwald) zum Einsatz. Des Weiteren werden verschiedene Labortests vorgehalten.

Seit kurzem wird nun eben auch eine mechanische Reanimationshilfe im Wert von 16.000 Euro vorgehalten, wie es von den Leitlinien (2015) für langdauernde Herzdruckmassage nach Lysetherapie oder bei Unterkühlung sowie beim Transport in die Klinik empfohlen wird.

Wir hoffen auch sehr, dass es uns ähnlich wie der 2011 gegründeten „Gründler-Stiftung Freudenstadt“ gelingen wird, alle ins Boot zu holen und "etwaige Bedenken und Vorbehalte bereits existierender Hilfsorganisationen auszuräumen und klar zu machen, dass es hier nicht um Konkurrenz, sondern um zusätzliche Vorteile für den Patienten geht."

Wir möchten Ihnen die Vereinsziele, diese Ausstattung und Verwendung der Spendengelder und Mitgliedsbeiträge transparent vorstellen am:

Mittwoch, den 14.12.2016 von 18 bis 19 Uhr im Depot des DRK-Ortsvereins Schömberg / Bad Liebenzell in Maisenbach, Talstrasse 21.

Alle Interessierten, Bürger, Politiker, Spender, Mitglieder, Pressevertreter sind herzlich eingeladen und willkommen. An diesem Abend findet auch die offizielle Übergabe von Materialien an die Helfer-vor-Ort des DRK-Ortsvereins statt, einer weiteren satzungsgemäßen Förderaufgabe des Vereins.

Was bringt die so genannte Testphase bis 3/2017 ?

Bereits vor der erneuten "Testphase" mit nun wieder doppelter Alarmierung von zwei Notärzten für einen Notfallpatienten seit März/April 2016 war Folgendes für das primäre Einsatzgebiet des ergänzenden Bereichsnotarztes (Schömberg, Bad Liebenzell, Unterreichenbach, Oberreichenbach) bereits längst bekannt und bestätigt sich nun erneut:

- Der Bereichsnotarzt Schömberg ist durchschnittlich in weniger als 80 Sekunden

  nach Alarmierung ausgerückt. Das ist auch kreisweit der schnellste Wert.

- Die durchschnittliche Anfahrtszeit beträgt 5 Minuten. Der Bereichsnotarzt
  Schömberg trifft zu 100% spätestens in 10 Minuten nach Alarm beim
  Notfallpatienten ein.

- Der reguläre Notarzt aus Calw oder Bad Wildbad benötigt stets mehr als

  10 Minuten, manchmal auch mehr als 15 Minuten bis zum Eintreffen.

Bei Kreislaufstillstand sinkt die Überlebensrate mit jeder Minute um 10% ab. Daher soll laut Gesetz der Notarzt spätestens nach 10 Minuten an der Einsatzstelle sein.

 

Der seit 2013 eingerichtete ergänzende Bereichsnotarzt soll laut Dienstplan mindestens 80%, möglichst 100% abdecken.

2014 waren es 567 Einsätze bei einer Abdeckung von rund 90%. Das heißt selbst bei der geforderten Mindestabdeckung von nur 80% der Tageszeit wären es 518 Einsätze gewesen. Bei Unterstützung durch andere Bereichsnotärzte und einer 100% Abdeckung wären es theoretisch 648 Einsätze gewesen.

2015 waren es 590 Einsätze bei einer Abdeckung von 93,5%. Das heißt selbst bei der geforderten Mindestabdeckung von nur 80% der Tageszeit wären es 505 Einsätze gewesen. Bei Unterstützung durch andere Bereichsnotärzte und einer 100% Abdeckung wären es theoretisch 631 Einsätze gewesen.

2016 waren es bis einschließlich September 421 Einsätze bei einer Abdeckung von rund 90%. Das heißt selbst bei der geforderten Mindestabdeckung von nur 80% der Tageszeit wären 512 Einsätze prognostiziert. Bei Unterstützung durch andere Bereichsnotärzte und einer 100% Abdeckung wären es theoretisch 640 Einsätze.

Seit Februar 2016 mit Rückschritt zur Parallelalarmierung von 2 Notarztsystemen ging die Zahl der Einsätze deutlich zurück, weil der ergänzende Bereichsnotarzt nicht mehr zu allen Notfällen im eigenen Bereich mitalarmiert wird und auch nicht mehr als primäres Rettungsmittel zu Notfällen in angrenzenden Bereichen (Calw, Bad Wildbad etc.). Diese Tendenz widerspricht auch dem landesweiten Trend steigender Einsatzzahlen und ist auch nicht mit statistischer Streuung erklärbar.

 

Bei 600 Einsätzen jährlich ist der bestehende Notarztstandort Schömberg wirtschaftlich sinnvoll und geboten und der Bereichsnotarzt nicht mehr wegzudenken.

 

Wir sind gespannt, wie die offiziellen Schlußfolgerungen der Entscheidungsträger im Bereichsausschuss Rettungsdienst sein werden...

 

Helfer vor Ort können Kohlenmonoxid messen

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde am 18.3.2016 offiziell ein CO-Pulsoxymeter im Wert von 7.000 Euro an die Helfer vor Ort (HvO) des DRK Schömberg / Bad Liebenzell e.V. übergeben. Wie hier am HvO Alexander Reusch demonstriert können mit Hilfe eines Fingersensors u.a. Puls und Sauerstoffsättigung, Kohlenmonoxid und Methämoglobin im Blut gemessen werden. Mit Hilfe des HvO-Fahrzeugs ist das Gerät bei Bedarf in kürzester Zeit an Einsatzstellen verfügbar.

Sicherung des Notarztstandortes in Schömberg wäre dringend erforderlich

Wenn bereits schon 8 rund um die Uhr besetzte Rettungswagen die Hilfsfristen nicht mehr einhalten können, wie soll das dann mit nur 4 regulären Notarztstandorten (Bad Wildbad, Calw, Nagold, Altensteig) möglich sein?

Der ergänzende Bereichsnotarztstandort Schömberg hat mit 600 Einsätzen jährlich seine Existenzberechtigung bewiesen.

Die untenstehende Statistik von Januar 2016 soll die Notwendigkeit des ergänzenden Bereichsnotarztstandortes, auch für die gesamte Nordhälfte des Kreises Calw verdeutlichen. Transportziele waren zumeist die Kliniken in Calw, Pforzheim, Neuenbürg oder Bad Wildbad.

 

Einsatz-Statistik Januar 2016 nach Orten (insgesamt 72 Einsätze):

 

Primäres Einsatzgebiet:
- Schömberg: 31 (hiervon 1x Transport nach Tübingen)
- Bad Liebenzell: 18 (hiervon 1x Transport nach Leonberg)
   --> Stadtteile Monakam (Besetztzeit 1,5 Minuten und 10 km Anfahrt) und Unterhaugstett werden leider immer noch primär von Calw aus angefahren (Besetztzeit 4 Minuten und 15 km Anfahrt).
- Unterreichenbach: 9
- Oberreichenbach: 2


Sekundär in Duplizitätsfällen (regulärer Notarzt nicht abkömmlich):
- Calw: 9 (hiervon 1x Transport nach Ludwigsburg)
- Bad Teinach: 2
- Bad Wildbad: 1

Initiative zur Verbesserung der Überlebensraten nach Kreislaufstillstand durch Ersthelfer

Wieso kam der ergänzende Bereichs-Notarzt Schömberg nicht oder erst später zur Einsatzstelle?

Hierfür gab es bis Anfang 2016 verschiedene Gründe: Es kann zum Beispiel sein, dass die Leitstelle (Notruf 112) an Hand des Schemas (zunächst) nur einen Rettungswagen entsendet und der Notarzt erst bei Bedarf nachgefordert wird. Oder der Notarzt war noch bei einem anderen Notfalleinsatz im Kreis Calw oder angrenzenden Enzkreis und dort nicht abkömmlich oder z.B. noch mit einem Patienten aus der Kinderklinik Schömberg in Karlsruhe, Tübingen oder Stuttgart unterwegs. Dann wurde natürlich der reguläre Notarzt aus Calw oder Bad Wildbad alarmiert. Das gleiche gilt bei Abwesenheit z.B. wegen Fortbildungen oder anderweitigen Terminverpflichtungen.

Erneute Hilfe von den "Kapfichern" für die Einsatzbereitschaft des ASB-Fahrzeugs

Die "Kapficher" hatten 2015 ja bereits tatkräftige Hilfe beim Ab- und Aufbau eines Carports für das ASB-Einsatzfahrzeug geleistet. Jetzt haben sie erneut den Verein Notarzt durch eine großzügige Spende in Höhe von 300 Euro unterstützt, damit die bei Einsätzen verbrauchten Materialien aus dem Notfallrucksack wieder beschafft werden können und der Notarzt und das Einsatz-fahrzeug weiterhin einsatzbereit sind. Durch DRK KV bzw. Kassen wurden seit Oktober ja nurmehr Pflaster und Binden ersetzt. Daher musste der Verein zusätzlich zu Anschaffung und Unterhalt der Medizintechnik nun auch monatlich 700 Euro (jährlich 8000 Euro) für Verbrauchsmaterial aufbringen.

Schriftführer Hägele und Vorsitzender Erhardt von den Kapfichern übergeben 300 Euro an den Notarzt Löffelhardt und den 2.Vorsitzenden Markus Braun sowie Schriftführer Markus Faber vom Verein Notarzt

Video-Laryngoskopie und Feedbacksystem für Herzdruckmassage an Bord

Die Verbesserung der notärztlichen Versorgung ist primäres Vereins-Ziel.

Dank der gezielten Förderung kann die Versorgung auf Top-Niveau gehalten werden:

- Nicht nur für den sogenannten schwierigen Atemweg soll die videogestützte Laryngoskopie flächendeckend eingeführt werden, sondern auch für die achsengerechte, also wirbelsäulenschonende Intubation bei Unfallopfern.

- Bereits 2010, aber auch in den neuen Wiederbelebungsrichtlinien 2015 werden Feedbacksysteme bei der Wiederbelebung empfohlen. Dankeschön an alle Spender!

600 Einsätze im 1. Jahr / Spendenaufruf für Notfall-Medikamente und sonstiges Verbrauchs-Material

Seit 2010 ist der Bereichsnotarzt Schömberg mit einem Einsatzfahrzeug unterwegs, seit 2014 wird dies vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) gestellt. Seit der offiziellen Übergabe und Segnung vor dem Schömberger Rathaus wurden 600 Notfallpatienten versorgt und hierfür rund 22.000 km zurückgelegt. Dank zahlreicher Spenden konnte der Verein über die von den Kassen finanzierte Basisausstattung des ASB-Fahrzeugs mit Funk, Sondersignalanlage, Navi und Notfallrucksack (DIN 13232) hinaus den Ausbau des Kofferraums finanzieren mit Ladesteckdosen, Ladegerät, Zusatzbatterie, Frostschutzheizung etc., um die vom Verein bereitgestellte medizintechnische Ausstattung (Beatmungsgeräte, Defibrillator, Notfallmedikamente etc.) einsatzbereit unterzubringen.

In allen Vereinbarungen mit den Kostenträgern (Krankenkassen) war fixiert, dass Verbrauchsmaterial vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Calw ersetzt wird. Diese Regelung hat aber leider nie wirklich funktioniert, und bereits 2013 mit Wechsel vom "Notarzt vor Ort" zum "Bereichsnotarzt" gab es einen kompletten Belieferungsstopp durch das DRK für ein halbes Jahr wegen Problemen mit dem Medizinproduktegesetz.
Um dafür gewappnet sein, falls sich solche Episoden wiederholen, hat die Mitgliederversammlung 6/2013 einstimmig beschlossen, die medizinisch-technische Ausstattung des Notarzteinsatzfahrzeugs zunächst weiter zu unterstützen. Des weiteren erging 4/2014 der Beschluss, dass
der Vorstand über nötige Anschaffungen zum Erhalt der Einsatzbereitschaft im Online-Umlaufverfahren entscheiden kann. In dringenden Ausnahmefällen kann der Dienst habende Notarzt über erforderliche Anschaffungen zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft bis zu einem Betrag von 500 Euro selbst entscheiden. Auch mit Wechsel von den privat vom Notarzt selbst angeschafften Notarzteinsatzfahrzeugen auf das vom ASB gestellte Fahrzeug 9/2014 gab es zunächst keinen Materialersatz mehr durch das DRK, bis dies 11/2014 einvernehmlich vom ASB-Landesverband, den Kostenträgern und dem DRK Kreisverband Calw geklärt wurde.
Nun wurde aktuell seit 1.11.2015 erneut keinerlei Verbrauchsmaterial mehr durch den DRK Kreisverband ersetzt, u.a. wegen Bedenken ihres Apothekers, und formaler Unstimmigkeiten (falsche DIN-Norm, angebliche Apothekenpflichtigkeit), so dass erneut der Verein Notarzt und die regionalen Apotheken einspringen mussten.

Alleine das Verbrauchsmaterial bei einer Wiederbelebung schlägt mit durchschnittlich 500 Euro zu Buche, bei Verdacht auf Lungenembolie kommen noch 1.500 Euro für das Lyse-Medikament dazu. Diese Materialien wurden bislang von den Kassen (über das DRK) ersetzt.

Bei der Behandlung von Rauchgasvergiftungen kommen ebenso noch 850 Euro pro Patient für die Erstdosis des Vergiftungs-Medikaments dazu.

Aktuell werden 600 Einsätze jährlich bedient und Notfallpatienten ohne Einschränkungen nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft versorgt.

Dies bedeutet allerdings eine finanzielle Mehrbelastung für den Verein von ca. 700 Euro monatlich bzw. ca. 8.000 Euro jährlich.
Alle Gewerbetreibenden, die uns bislang z.B. mit einer Spende anstatt Weihnachtsgeschenken an Ihre Kunden unterstützt haben, werden herzlich gebeten, uns auch weiterhin zu unterstützen, hierfür herzlichen Dank im voraus!
Dem ASB Nordschwarzwald sei an dieser Stelle ganz besonders gedankt für sein Engagement für die Region und
dass er getreu seinem Motto „Wir helfen hier und jetzt“ spontan eingesprungen ist und die Ersatzversorgung des Einsatzfahrzeugs mit Sauerstoff übernommen hat, obwohl dies eigentlich nicht seine Aufgabe wäre. Sicher herrscht überall auf der Welt mehr oder weniger Not, bei einer Spende an den Verein Notarzt dürfen Sie sich sicher sein, dass die Hilfe hier in der Region ankommt und Ihren Mitmenschen, vielleicht auch einmal Ihnen selbst, bestmöglich geholfen werden kann.

Um auch weiterhin schnell und qualitativ hochwertig helfen zu können ist der Verein Notarzt daher dringend auf neue Mitglieder und Spenden angewiesen. Mitgliedsanträge können auf der Homepage heruntergeladen werden:

http://www.verein-notarzt.de/verein-notarzt-e-v/mitgliedsantrag/

Das Vereinskonto lautet: IBAN: DE 8766 6500 8500 0844 2967

Falls Sie eine Spendenquittung benötigen geben Sie bitte bei "Verwendungszweck" Ihre Anschrift an (Strasse, Hausnummer, PLZ, Ort), vielen Dank!

Kohlenmonoxid-Melder sind Lebensretter

Rauchmelder sind ja mittlerweile Pflicht in allen Wohnungen, und zum „Tag des Rauchmelders“ am Freitag, den 13.11.2015 gab es ja auch wieder günstige Angebote für alle, die dieser Verpflichtung zur Ausstattung von Schlafräumen und Fluren bzw. Treppenhäusern (Rettungswegen) in der Wohnung noch nicht nachgekommen sind.

Hierbei sind Sie vielleicht auch auf „Kohlenmonoxid“-Melder aufmerksam geworden, die es bereits für 40-50 Euro im Handel gibt. Gerade zu Beginn der Heizperiode macht es natürlich Sinn, solch einen CO-Melder zu installieren. Nicht nur die Zentralheizung und sonstige Feuerstätten (Kamine, Öfen) und Gasthermen erzeugen mehr oder weniger Kohlenmonoxid, das bei ungünstigen Bedingungen in den Raum entweichen kann und je nach Konzentration innerhalb von Sekunden oder Minuten zum Tod führt. Auch der nach dem Grillen in die Wohnung verbrachte Holzkohlengrill führt immer wieder zu Vergiftungen und Todesfällen. Bereits bei der Lagerung von Holzpellets in geschlossenen Räumen sammelt sich das natürlich entstehende Kohlenmonoxid an und führt immer wieder zu Vergiftungen.

Mehr Informationen und Preisvergleich verschiedener Geräte, die keinerlei Montageaufwand erfordern, finden Sie hier: www.kohlenmonoxidmelder.com

Nicht verwechseln sollte man die Kohlenmonoxidmelder allerdings mit sogenannten Gaswarngeräten, die vor entweichendem Erdgas oder Flüssiggas warnen sollen und nicht mit Batterien, sondern mit 220 Volt oder 12-Volt-Bordspannung betrieben werden.

Zur Behandlung von ansonsten möglicherweise tödlich verlaufenden Rauchgasvergiftungen soll seit dem Jahr 2010 auf allen arztbesetzten Rettungsmitteln in Baden-Württemberg das Medikament „Cyanokit“ vorgehalten werden. Da es auf die sofortige Gabe ankommt, wird es natürlich auch vom ergänzenden Bereichsnotarztsystem Schömberg vorgehalten, da es bis zum Eintreffen der regulären Notarzteinsatzfahrzeuge aus Calw oder Bad Wildbad für den Patienten bereits zu spät sein kann. Leider sind weder der DRK Kreisverband Calw e.V. noch die Kostenträger in der Lage, hierfür (und überhaupt für irgendwelche Medikamente) die Belieferung bzw. Kosten zu übernehmen. Die erste Einzelgabe für einen Patienten kostet 844,67 Euro und leider verfällt das Medikament auch bei optimaler Lagerung nach 3 Jahren. Allerdings gibt es keinerlei Alternative zu dieser Therapie. Zum Glück hat bislang die Schwarzwald-Apotheke Schömberg die laufenden Kosten als Spende übernommen, hierfür herzlichen Dank!

Neue Richtlinien zur Wiederbelebung 2015

Die Grundsätze "Prüfen-Rufen-Drücken" bleiben gleich, bei Bewußtlosigkeit und Atemstillstand bzw. Schnappatmung: Sofort Notruf und Beginn der Herzdruckmassage.

Hier gibt es eine Kurzübersicht auf Deutsch, was sich geändert hat 2015 zu 2010:

http://www.aerzteblatt.de/archiv/172680/Wiederbelebung-Viele-Aenderungen-im-Detail

Und hier sind die vollständigen deutschen Übersetzungen und Poster veröffentlicht:

http://www.grc-org.de/leitlinien2015

Statistik bis 15.10.2015: 600 Einsätze

Seit der offiziellen Fahrzeugübergabe am 15.10.2014 hatte das ASB-Einsatzfahrzeug 600 Einsätze. Damit wäre theoretisch sogar die Schwelle von erforderlichen 500-600 Einsätzen zur Einrichtung eines regulären Notarzt-Standorts mit vollständiger Ausstattung eines NEF nach DIN und zusätzlich einem Rettungsassistenten als Fahrer eigentlich überschritten. Momentan handelt es sich ja um ein ergänzendes System (Bereichsnotarzt / Selbstfahrender Notarzt), was sich aber vor allem durch die schnelle Besetztzeit bewährt hat.

Statistik Juli 2015: 65 Einsätze

Bei einer großen Anzahl handelt es sich auch im Juli 2015 um Duplizitätsfälle (parallele Notfälle) in den Bereichen des NEF Calw (Juli: Calw 2x, CW-Heumaden, BL-Monakam, Gechingen, Bad Teinach-Zavelstein 2x, zuvor auch schon mehrfach Calw, CW-Stammheim, Althengstett, Neuhengstett, alle östlichen Stadtteile Bad Liebenzell etc.), des NEF Bad Wildbad (Juli: Höfen 2x, zuvor auch schon mehrfach: Bad Wildbad, Calmbach, Höfen, Simmersfeld etc.), des NEF Neuenbürg (Juli: Bad Herrenalb) und im Enzkreis (Juli: Engelsbrand, zuvor auch schon mehrfach Engelsbrand, Würm).

Geschafft: ASB-Fahrzeug unter Dach

Dank der fachkundigen Hilfe der Zimmerei Holger Schneller aus Oberlengenhardt und tatkräftiger Unterstützung der „Kapficher“ (Dorfgemeinschaft Kapfenhardt e.V.) unter Koordination von Lothar Erhardt sowie Mithilfe von Vereinsmitgliedern und Bieselsberger Bürgern konnte der Carport am ehemaligen Notarztstandort Altensteig abgebaut und in Bieselsberg wieder aufgebaut werden. Damit ist das Fahrzeug vor Schnee geschützt. Ein herzliches Dankeschön auch den Firmen Markus Wohlgemuth und Andreas Ehnis für gespendetes Baumaterial.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst Neue Rufnummer: 116 117

In den sprechstundenfreien Zeiten ist ein allgemeiner Bereitschaftsdienst eingerichtet. Darüber hinaus gibt es in einigen Bereichen spezielle gebietsärztliche Bereitschaftsdienste. Der organisierte ärztliche Bereitschaftsdienst dauert von Montag bis Freitag in der Regel von 18 Uhr bis zum Folgetag 8 Uhr; Mittwochs kann der Dienst bereits um 13 Uhr und Freitags um 16 Uhr beginnen. Am Wochenende und an gesetzlichen Feiertagen sowie am 24. und 31. Dezember dauert der Dienst in der Regel von 8 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages.

 

Einführung der Rufnummer 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst

Am Mittwoch, den 27.Mai 2015 wurde die bundesweite Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 in Baden-Württemberg eingeführt. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist für den Anrufer kostenlos, egal ob sie aus dem Festnetz oder von einem Mobiltelefon angerufen wird.

Wie funktioniert die 116 117 ?

Die auf der 116 117 eingehenden Anrufe werden zunächst lokalisiert. Dies erfolgt in der Regel automatisch über die Vorwahl des Anrufers oder über die Eingabe der Postleitzahl des aktuellen Standortes am Telefon. Falls keine automatische Lokalisierung möglich ist, wird der Anruf in ein bundesweites Callcenter weitergeleitet. Hier erfolgt dann die Standortabfrage im telefonischen Gespräch mit einem Callcenter-Mitarbeiter. Nachdem er geografisch zugeordnet werden konnte, erhält der Anrufer per Bandansage den Hinweis auf die regional zuständige Notfallpraxis und wird gebeten, in der Leitung zu bleiben, falls er einen Hausbesuch benötigt. Er erhält zudem die Information, dass das Gespräch aufgezeichnet wird. Anschließend wird er an die zuständige Leitstelle weitergeleitet.

 

Folgende fachärztlichen Bereitschaftsdienste für den Kreis Calw erreichen Sie weiterhin unter den bisherigen Rufnummern:

Augen: 01805 19292 - 123

Kinder: 01805 19292 - 160

Hals-Nasen-Ohren: 01805 19292-127

 

Für weitere Infos hier anklicken: Notfallpraxen

 

Den zahnärztlichen Notfalldienst für das Wochenende und die Feiertage erhalten Sie über Tel. 0621 / 38 00 08 07

 

Kostenfreies Apotheke-Notdienst-Telefon: 0800/0022833

Die diensthabende Apotheke erfahren Sie deutschlandweit kostenfrei aus dem Festnetz (mobil 22833 0,69 Euro/Minute).

Der leise Tod: Kohlenmonoxid-Warngeräte in jeder Wohnung sinnvoll

Rauchmelder sind ja seit 1.1.2015 Pflicht. Darüber hinaus macht aber auch ein Kohlenmonoxid-Warngerät in jedem Haushalt Sinn, wo Gas-Thermen, Kamine, Öfen oder Zentralheizungen betrieben werden, denn bei jeder Verbrennung oder bereits bei der Lagerung von Holzpellets können lebensgefährliche Konzentrationen von Kohlenmonoxid entstehen. Daher hat die AG Südwestdeutscher Notärzte 2014 Kohlenmonoxid-Mess- und Warngeräte als Standard der aktuellen medizinischen Wissenschaft erklärt. Diese sind auf allen (arztbesetzten) Rettungsmitteln mitzuführen. Dank zahlreicher Spenden ist der Schömberger Notarzt bislang der einzige im Kreis Calw, der über diese Hilfsmittel verfügt, die in vielen anderen Landkreisen bereits seit Jahren eingeführt sind. Am letzten Tag des Jahres 2014 hat sich diese Investition bereits bewährt, es hätte sonst leicht der letzte Tag oder besser gesagt das letzte Stündlein für 6 Patienten und Helfer sein können. Durch das Warngerät rechtzeitig gewarnt konnte bereits beim ersten Patienten beim Betreten des Hauses die Diagnose Kohlenmonoxidvergiftung gestellt werden und die nachalarmierte Feuerwehr mit Atemschutz die Rettung einer weiteren Person aus Lebensgefahr durchführen. Dank des Messgeräts konnte an Bewohnern und Nachbarn Messungen durchgeführt und über die weitere Therapie entschieden werden.

Bereits für unter 50 Euro, also einen winzigen Bruchteil dessen, was die Profi-Geräte für den Rettungsdienst kosten, können Sie zusätzlich zu den vorgeschriebenen Rauchmeldern günstige Kohlenmonoxid-Warngeräte für den Hausgebrauch erwerben und so sich und Ihre Familie schützen.

Weitere Infos erhalten Sie z.B. hier: www.kohlenmonoxidmelder.com

Verein Notarzt e.V. unterstützt Schulsanitäter der Ludwig-Uhland-Schule

Fahrzeugübergabe

Zu der offiziellen Fahrzeugübergabe am 15. Oktober 2014 vor dem Schömberger Rathaus hatte der ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) Vertreter der Hilfsorganisationen, der AOK, der Gemeinden Schömberg und Unterreichenbach sowie alle Spender eingeladen, die zur Ausstattung des neuen Fahrzeugs beigetragen haben. Auf dem Bild sind von links nach rechts: Steffen Linder (Oswin Linder Uhrenfabrikation), Markus Faber (Gemeinderat Unterreichenbach / Schriftführer Verein Notarzt), Bürgermeisterin Bettina Mettler (Schömberg), Pfarrvikar Dr. John Kennedy Mensah (Fahrzeugsegnung), Karl-Heinz Kortus (Gemeinderat Unterreichenbach), Klaus Pfeiffer (Regionalvorsitzender ASB Nordschwarzwald), Daniel Gross (stv. Geschäftsführer ASB Landesverband Baden-Württemberg), Notarzt Peter Löffelhardt, Dr. Martin Hackenberg (CDU-Gemeinderat Schömberg / Beirat Verein Notarzt), Melanie Lausegger (Geschäftsführerin ASB Nordschwarzwald), Joachim Zillinger (Vors. CDU-Fraktion Gemeinderat Schömberg), Dr. Wolfgang Münz (Vorsitzender Schömberger Ärzteverein / Beirat Verein Notarzt). Ihnen allen sowie Herrn Hartmut Keller (AOK Nordschwarzwald), Herrn Andreas Sehburger (SPD Ortsverein Schömberg / Beirat Verein Notarzt) und allen Spendern, die nicht zum Fototermin anwesend sein konnten, ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung.

 

Für das neue Fahrzeug wurden alleine dieses Jahr über den Verein Notarzt 13.000 Euro an Spendengeldern für neue Geräte (Pulsoxymetrie mit Kohlenmonoxid-messung etc. im Wert von 8.000 Euro) und Ausbauten (5.000 Euro) aufgebracht.
Der gleiche Betrag wurde bereits in den letzten drei Jahren aufgewendet, um die 2010 zunächst privat gekaufte provisorische Erstaustattung zu ersetzen. Zu diesem Zweck wurden vom Verein gut erhaltene Gebrauchtgeräte (EKG, Beatmungsgerät etc.) und Notfallmedikamente (Spenden örtlicher Apotheken) beschafft sowie Verbrauchsmaterial (Sauerstoff etc.). Dies alles konnte nun auf das neue Fahrzeug umgeladen und weiter verwendet werden.

Nur durch diese Unterstützung des Vereins ist eine sofortige Therapie nach neuesten wissenschaftlichen Standards möglich. Eine völlige Neubeschaffung aller medizinisch-technischen Geräte kann erst nach und nach schrittweise erfolgen, da z.B. ein üblicher 12-Kanal-EKG-Defi mit Kohlendioxidmessung und Pulsoxymeter alleine mit 30.000 Euro zu Buche schlägt, ein nichtinvasives Beatmungsgerät mit 20.000 Euro.
Daher nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Partner (ASB, AOK), Spender, Mitglieder und an die Presse für die freundliche Berichterstattung:

Vorgeschriebenes Pulsoxymeter MasimoRad57cm für Kohlenmonoxid-(und Rauchgas-)vergiftungen nun auch im Kreis Calw verfügbar und im Einsatz

Dank großzügiger Spenden der Gemeinden Unterreichenbach und Schömberg, des DeHoGa Ortsverbands Bad Liebenzell und Entgegenkommen der Firma MediCARE konnte ein Pulsoximeter "Masimo Rad57cm" im Wert von 8.000 Euro angeschafft werden, das mit Hilfe eines Fingersensors auch den so genannten Carboxy- und Methämoglobinanteil im Blut messen kann. Leider nehmen Kohlenmonoxidvergiftungen immer mehr zu (mangelnde Frischluft bei Warmwasserboilern und Öfen, Grillen in Innenräumen, Selbstmord durch Chemikalien, Lagerung von Holz oder Holzpellets in geschlossenen Räumen etc.) und dadurch auch die Gefahr für Einsatzkräfte. Bei Bränden sterben nicht nur die Hausbewohner an Rauchgasvergiftungen, sondern sind natürlich auch die Einsatzkräfte gefährdet. Diese Geräte stehen in vielen Rettungsdienstbereichen bereits flächendeckend zur Verfügung, in Bayern zum Teil bereits den "First Respondern". Zu Infos über das Gerät, die Stellungnahme der agswn (Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte) und Info der Berufsgenossenschaft geht es hier:

 

http://www.medicare-biomedizintechnik.de/index.php?s=1000&pdf=9469

 

http://www.agswn.de/sites/default/files/geschaeftsstelle/Stellungnahme_CO.pdf

 

http://www.dguv.de/medien/fb-handelundlogistik/PDF-Dokumente/kohlenmonoxid.pdf

Landesärztekammer lehnt eine Änderung der Hilfsfrist ab

TV-Sendungen zum Thema Notarztversorgung

Rettungsdienst in der Krise

"Notruf in Not"

http://www.swr.de/betrifft/notruf-in-not-rettungsdienst-in-der-krise/-/id=98466/did=13747008/nid=98466/1747aat/index.html

 

Sendung vom Mittwoch, 9.7. | 20.15 Uhr | SWR Fernsehen

 

Rettungsdienst in der Krise

"Retter am Limit - Versorgungsnotstand auf dem Land"

http://www.swr.de/betrifft/retter-am-limit-versorgungsnotstand-auf-dem-land/-/id=98466/did=13745146/nid=98466/1wihar8/index.html

 

Landräte, Landtagsabgeordnete, Bürgermeister und Bürger sammelten 11.200 Unterschriften und setzten sich erfolgreich für die Wiedereröffnung eines Notarztstandorts in Lambrecht bei Neustadt ein für 320 Einsätze im Jahr. Das sind halb so viel Einsätze wie im Bereich Schömberg.

Spendensammlung für Ausstattung

Voraussichtlich September/Oktober 2014 soll es zur Übergabe des neuen Fahrzeugs für den Schömberger Notarzt kommen. Damit die von den Kassen finanzierte Basis-Ausstattung (Sondersignal, Funk, Navi und Rucksack) noch während des Fahrzeug-Ausbaus angepasst werden konnte, war ein Betrag von 5.030,- Euro erforderlich, für den Spenden gesammelt wurden. Hiervon werden die Aussensteckdose für Ladeerhalt der vorgehaltenen Medizingeräte (EKG-Defi, Beatmungsgerät etc.) und der Zusatzbatterie, Innenraumheizung für den Frostschutz im Winter, Sicherheitstrenngitter und Laderaumschrank und -Auszug bezuschusst.

 

Des Weiteren wurden Spenden gesammelt für die Anschaffung eines Pulsoxymeters "Masimo RAD 57cm" im Wert von 8.000 Euro, das auch bei Kohlenmonoxid- und Rauchgasvergiftungen eingesetzt werden kann, siehe oben.

Mit gutem Beispiel voran gingen die "Kapficher, Dorfgemeinschaft Kapfenhardt e.V."

 

Deren Schriftführer Thomas Hägele und der 1.Vorsitzende Lothar Erhardt übergaben einen Scheck über 1.000 Euro an den Bereichsnotarzt und 1.Vorsitzenden Peter Löffelhardt und den Schriftführer des Verein Notarzt, Markus Faber, der gleichzeitig auch Gemeinderat in Unterreichenbach ist. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Foto: Hägele

Nachtrag: Derselbe Betrag ging mittlerweile auch als Zuschuss der Gemeinde Unterreichenbach und des DeHoGa OV Bad Liebenzell ein. Auch der Gemeinderat Schömberg hat einen größeren Betrag genehmigt. Hierfür allen ein herzliches Dankeschön.

Statistik 2014

Statistik Dezember 2014: 55 Alarme

Stand 31.12.2014: 55 Alarme, insgesamt 567 Alarme im laufenden Jahr 2014

Statistik November 2014: 52 Alarme

Statistik Oktober 2014: 52 Alarme

Statistik September 2014:

Im September fand die Fahrzeugübergabe mit Umstellung des Funkrufnamens statt.

Statistik August 2014: 44 Alarme

Ferienzeit - Urlaubszeit, dadurch weniger Arbeitsunfälle etc. und "nur" 44 Alarme im August 2014.

Statistik Juli 2014: 49 Alarme

Dank des schlechten Wetters waren weniger Bienen, Wespen, Radfahrer und Motorradfahrer unterwegs und auch sonstige riskante Freizeitaktivitäten am Haus und Garten deutlich eingeschränkt, daher zum Glück "nur" 49 Alarme.

Statistik Juni 2014: 57 Alarme

Auch wieder mehr als 50 Einsätze waren es im Monat Juni 2014.

 

Die Einsatzorte lagen natürlich wieder im primären Bereich von Schömberg, Bad Liebenzell (einschließlich westlicher Stadtteile), Unterreichenbach, Oberreichenbach (ohne Würzbach) und Calw-Hirsau (KH ZfP Klinikum Nordschwarzwald), aber auch mehrfach in den östlichen Stadtteilen von Bad Liebenzell, bei Würzbach und in Calw.

 

Die Notfälle waren zumeist internistisch (Herzinfarkt etc.) oder neurologisch (Schlaganfall etc.), wegen des schönen Wetters und der Ferienzeit gab es aber auch häusliche Unfälle und mehrere Verkehrsunfälle ausschließlich mit Motorradfahrern und Radfahrern. Ein Motorradfahrer bei Würzbach war so schwer verletzt, dass der Rettungshubschrauber den Transport in eine Spezialklinik übernehmen musste.

Statistik Mai 2014: 52 Alarme

Auch wieder mehr als 50 Einsätze waren es im vergangenen Monat Mai 2014. Damit liegt der von einem Verein unterstützte ergänzende Bereichsnotarzt Schömberg (Selbstfahrer mit selbst angeschafftem und ausgestatteten Fahrzeug) erneut über der Schwelle von 500-600 Einsätzen / Jahr, ab der eigentlich sogar ein reguläres, von den Kassen voll finanziertes System wirtschaftlich sinnvoll wäre einschließlich voll ausgestattetem Notarzteinsatzfahrzeug nach DIN 75079 und qualifiziertem Rettungsassistent als Fahrer.

Die Einsatzorte lagen natürlich wieder im primären Bereich von Schömberg, Bad Liebenzell (einschließlich westlicher Stadtteile), Unterreichenbach, Oberreichenbach (ohne Würzbach) und Calw-Hirsau (KH ZfP Klinikum Nordschwarzwald), aber auch mehrfach in den östlichen Stadtteilen von Bad Liebenzell (Möttlingen, Unterhaugstett), in Calw und Bad Wildbad bei so genannten Duplizitätsfällen, also immer dann, wenn der reguläre Notarzt in Calw, Bad Wildbad etc. nicht verfügbar war.

Die Notfälle, zumeist internistisch (Herzinfarkt etc.) oder neurologisch (Schlaganfall etc.), ereigneten sich zumeist zu Hause in der Wohnung, aber auch in Pflegeheimen und Arztpraxen. Der einzige Verkehrsunfall im Monat Mai betraf einen Motorradfahrer in Calw.

 

 Die Patienten wurden vorwiegend ins Kreiskrankenhaus Calw (Herzinfarkt / Schlaganfall) begleitet, aber z.B. auch ins

- Paracelsuskrankenhaus Unterlengenhardt

- Siloah - St.Trudpert Klinikum Pforzheim (Schwerpunktversorger)

- Helios-Klinikum Pforzheim (Zentralversorger inkl. Kinder-Klinik und -Intensivstation)

- Klinikum Böblingen (Kinder-Klinik und -Intensivstation)

- oder konnten ambulant zu Hause verbleiben

- oder wurden mit dem Rettungswagen ins Enzkreis-Klinikum Neuenbürg verbracht

- oder wurden der Polizei übergeben.

 

Und das Beste zum Schluss: Auch im Mai 2014 konnte ein junger Erdenbürger samt frischgebackener Mutter gesund und munter zur weiteren Versorgung an das Kreiß-Saal-Team (in Pforzheim) übergeben werden.

Statistik April 2014: 50 Alarme

Exakt 50 Einsätze waren es auch wieder im vergangenen Monat April 2014. Damit liegt der von einem Verein unterstützte ergänzende Bereichsnotarzt Schömberg in Augenhöhe mit den regulären, von den Kassen einschließlich Fahrer (Rettungsassistent) und Fahrzeug (Notarzteinsatzfahrzeug nach DIN) voll finanzierten Notarztsystemen in Bad Wildbad, Nagold und Altensteig. Lediglich das Notarzteinsatzfahrzeug aus Calw hatte deutlich mehr Einsätze.

 

Die Einsatzorte lagen natürlich wieder im Bereich von Schömberg, Bad Liebenzell, Unterreichenbach, Oberreichenbach und Calw-Hirsau, aber auch mehrfach in Bad Wildbad / Calmbach, zumeist zu Hause in der Wohnung, aber auch in Arztpraxen, Berufsförderungswerk, Pflegeheimen und bei Unfällen auf der Strasse.

 

Zur Verlegung in höher spezialisierte Kliniken mussten Patienten (zum Teil beatmet) u.a. aus folgenden Kliniken übernommen werden:

- Kinderklinik Schömberg (3x)

- Zentrum für Psychiatrie Klinik Nordschwarzwald (2x)

- Paracelsuskrankenhaus Unterlengenhardt

- AOK-Klinik Schlossberg Bad Liebenzell

 

 Die Patienten wurden vorwiegend ins Kreiskrankenhaus Calw (Herzinfarkt / Schlaganfall) begleitet, aber z.B. auch ins

- Paracelsuskrankenhaus Unterlengenhardt

- Zentrum für Psychiatrie Klinik Nordschwarzwald

- Siloah - St.Trudpert Klinikum Pforzheim (Schwerpunktversorger)

- Helios-Klinikum Pforzheim (Zentralversorger inkl. Kinder-Intensiv-Station)

- Städt. Klinikum Karlsruhe (Krankenhaus der Maximalversorgung)

- Uni-Klinikum Tübingen

 

sowie auch im April 2x an den nachgeforderten Rettungshubschrauber übergeben zum Transport in weiter entfernte Spezialkliniken, z.B. Neurochirurgie, Handchirurgie.

 

Und das Beste zum Schluss: Auch im April 2014 konnte ein junger Erdenbürger samt frischgebackener Mutter gesund und munter zur weiteren Versorgung an das Kreiß-Saal-Team in Calw übergeben werden.

Zeitungsartikel etc. zur Hilfsfrist

Innenministerium veröffentlicht Gesamtübersicht Hilfsfristen 2013

 

... und versucht, die Notarzt-Hilfsfrist per Gesetz auf 20 Minuten zu verwässern

Januar 2014 - Der Verein unterstützt die Ausstattung des Fahrzeuges

Dank zahlreicher Spenden Ende 2013 konnte sowohl ein Nichtinvasives Beatmungsgerät mit Möglichkeiten der Atemunterstützung als auch ein neuer Akku für den EKG-Defibrillator-Monitor des Notarzteinsatzfahrzeugs beschafft werden. Dies stellt einen großen Fortschritt dar, wenn es z.B. um die Verlegung von beatmeten Patienten der Kinderklinik Schömberg nach Pforzheim (Kinder-Intensivstation), Karlsruhe (Maximalversorgung), Stuttgart (Olgahospital) oder Tübingen (Uni-Klinik) geht.

 

Durch den zusätzlichen Akku konnte wieder ein EKG-Defi-Monitor als Halbautomat an die Helfer-vor-Ort-Gruppe des DRK Ortsvereins Schömberg / Bad Liebenzell zur Bestückung des dortigen Ersthelferfahrzeug ausgeliehen werden.

 

Momentan werden weitere Spenden gesammelt für die Anschaffung von Kohlenmonoxid-Warn- und Messgeräten im Laufe des Jahres 2014. Diese Geräte sind bereits in vielen Rettungsdienstbereichen Standard und sollen einerseits die Helfer vor Gefahren schützen als auch frühzeitig solche Patienten oder Helfer mit Kohlenmonoxid- bzw. Rauchgasvergiftung herausfiltern, die sofort und dringend einer differenzierten lebensrettenden Therapie bedürfen.

 

Als Ziel für 2015 steht die Anschaffung einer mechanischen Wiederbelebungshilfe ("LUCAS2") an, die in Bayern bereits flächendeckend im Einsatz ist und zum Teil schon den First Respondern zur Verfügung steht. Dieses Gerät stellt momentan die einzige Möglichkeit dar, auch während des Transports eine effektive Herzdruckmassage durchzuführen und hat auch bereits zuvor an der Einsatzstelle deutliche Vorteile. Bei einem Probelauf im Kreis Calw waren die Hälfte der dokumentierten Einsätze im Bereich Schömberg.

Dezember 2013 - Der Schömberger Notarzt erhält einen unbefristeten Vertrag

Aktuell haben die Kassen eine langfristige Vereinbarung mit dem Schömberger Notarzt Peter Löffelhardt zur Sicherstellung der notärztlichen Versorgung abgeschlossen. Im Laufe des Jahres 2014 wird der ASB Landesverband dankenswerter Weise zwar ein "Zubringer-"Fahrzeug" beschaffen, allerdings mangels Refinanzierung durch die Kassen noch ohne die notwendige medizinisch-technische Ausstattung eines Notarzt-"Einsatz"-Fahrzeuges (NEF) nach DIN 75079. Für diese muß also Peter Löffelhardt ohne Kostenersatz dann weiterhin selbst sorgen, damit er nicht mit leeren Händen am Patienten steht, sondern auch vollen "Einsatz" zeigen kann. Hierbei wird er vom Verein unterstützt.

Nachtrag: Leider waren die Kassen nicht davon zu überzeugen, dass dieses Fahrzeug zwingend eine ganzjährige Stromversorgung benötigt, um die Akkus der Medizintechnik aufzuladen und im Winter das Fahrzeug mitsamt empfindlicher Medizinelektronik, die Windschutzscheibe und die Medikamente frostfrei zu halten.

Diese Ladesteckdose war und ist natürlich bei allen bisherigen Einsatzfahrzeugen vorhanden und es sollte hier keine Verschlechterung mit einer zwangsweisen "Winterpause" des Bereichsnotarztdienstes eintreten. Zum Glück hat der ASB eine Lösung gefunden, mit Hilfe von hierfür vom "Verein Notarzt" gesammelten Spenden den technischen Ausbau anzupassen.

 

Link zum Zeitungsartikel im "Schwarzwälder Boten" vom 11.12.13

Juli 2013 - Ersatz aus Bayern für das Schömberger Notarzt-Einsatzfahrzeug

Die Freiwillige Feuerwehr Ottobrunn konnte dank einer größeren Spende zwei nagelneue Audi Q5 mit umfangreicher Ausstattung für ihre Ersthelfer („First Responder“) beschaffen. Darum wurde jetzt eines der bisherigen First-Responder-Fahrzeuge als Kommandowagen umgebaut und der frühere Kommandowagen zum Verkauf ausgeschrieben. Nach dem ersten Kontakt waren Kommandant Klas und Notarzt Löffelhardt schnell handelseinig.

Das Fahrzeug, ein 11 Jahre alter BMW 525 touring, ist bereits in Dienst gestellt und die Anschaffung erwies sich bei den ersten Einsätzen als äußerst positiv. Auch dieses Einsatzfahrzeug wurde wieder privat vom Notarzt ohne weitere Zuschüsse vom Verein oder den Kassen gekauft. Es wird aber natürlich nicht „privat“, sondern nur in der Bereitschaftsdienstzeit laut Dienstplan oder als „First Responder“ in der Notarzt-dienstfreien Zeit genutzt.

Nähere Informationen über die Fahrzeughistorie oder auch die Aufgaben eines „First Responder“ gibt es übrigens auf der Homepage www.Feuerwehr-Ottobrunn.de – auf dieser Seite wird u.a. auch dem Laien sehr gut vermittelt, dass das Mitwirken solcher ausgebildeter Ersthelfer bei einem Notfall nur von Vorteil ist und dass es erstrebenswert ist, in den ländlichen Bereichen wie auch hier in Schömberg über ein solches Netzwerk an Helfern samt Fahrzeugen zu verfügen.

Übrigens gibt es selbstverständlich auch in den Nachbarlandkreisen Pforzheim/Enz oder Freudenstadt den von zahlreichen DRK-Ortsvereinen organisierten First-Responder-(„Helfer vor Ort“)-Dienst, damit die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes optimal überbrückt bzw. dieser unterstützt werden kann (z.B. durch Transport der Hubschrauberbesatzung zur Einsatzstelle etc.).

Januar 2013 - Bereichs-Notarzt-System aktiv

Das bisherige "Notarzt-vor-Ort"-Projekt mit zum Teil doppelter Alarmierung von zwei Notärzten für einen Patienten ist zum 31.12.2012 definitiv beendet worden. Seit 1.1.2013 wurde nun ein Bereichs-Notarzt-System für die Region Schömberg, Bad Liebenzell, Unterreichenbach und Oberreichenbach mit verbindlichem Dienstplan geschaffen, aber leider immer noch ohne das eigentlich in Aussicht gestellte Einsatzfahrzeug samt Ausstattung. Das derzeitige Notarzteinsatzfahrzeug wird absehbar also noch weiterhin vom Notarzt Peter Löffelhardt selbst bereitgestellt und auch dessen medizinische Ausstattung. Dank des Vereins "Notarzt Schömberg/Bad Liebenzell" wurde diese Ausstattung ja auch bisher bereits unterstützt und es erfordert nun auch zukünftig noch einiger Ergänzungen.

 

Ein herzliches Dankeschön möchten wir nun erst einmal allen Vereinsmitgliedern, Spendern und Sponsoren, aber auch allen drei Gemeinderatsfraktionen Schömbergs aussprechen, durch deren Hilfe und Unterstützung nun bis auf weiteres die notärztliche Versorgung unter Einhaltung der Hilfsfristen hier in unserem ländlichen Raum ermöglicht wurde.