Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie bitte die europaweite Notrufnummer 112 (Feuer, Notarzt, Rettungsdienst)
Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie bitte die europaweite Notrufnummer 112 (Feuer, Notarzt, Rettungsdienst)

AUS DEM VEREINSLEBEN

Bericht über die Mitgliederversammlung am 21.9.2017

Nicht nur zahlreiche Mitglieder, sondern auch die Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Calw (Herr Seeger), des ASB Nordschwarzwald (Frau Lausegger) und des ASB Pforzheim (Herr Nischke) waren zum Rot-Kreuz-Depot in Maisenbach gekommen, um die Berichte aus dem Jahr 2016, aber auch Aktuelles aus 2017 zu hören.
So wurde bei der letzten Mitgliederversammlung
eine CO-/Met-Hb-Pulsoxymetrie im Wert von 7000 Euro an die Helfer-vor-Ort übergeben. Die Mitgliederzahl stieg von 105 auf 123, wir hatten keinen einzigen Austritt, und das Finanzamt stellte erneut die Gemeinnützigkeit fest auf Grund des Zwecks: „Rettung aus Lebensgefahr“. Der Stand auf der 10. und letzten Schwarzwälder Spezialitätenwanderung ergab einen Erlös von 600 Euro, hierfür wurden Materialien zur Blutstillung etc. an die Helfer-vor-Ort übergeben, des weiteren am 14.12.2016 mehrere Defis inkl. Ladegeräten/Ladehalterungen zum Marktwert von 6.000 Euro sowie Sauerstoff. Insgesamt wurden 2016 ca. 10.000 € an Spenden eingenommen.
Für das Notarzt-Einsatzfahrzeug wurden diverse Anschaffungen getätigt, u.a. Handfunksprechgerät, Phone Adapter für die Videolaryngoskopie, „Chest Seal“ für offene Brustkorbverletzungen, zwei Thoraxkompressionsgeräte „ZOLL AutoPulse“, div. Verbrauchsmaterial für Medizintechnik, die laufenden Kontrollen „STK“, Akkus für EKG-Defi (je über 500 Euro Neupreis) sowie ein weiterer CO-Warner.
2017 wurde als Verbesserung zum bereits vorhandenen NIV-Beatmungsgerät Oxylog 2000 eines mit neuerer Software-Version und Einwegschläuchen angeschafft, ein Li-Ion-Akku für 1000 Euro und ein Ladegerät für „ZOLL AutoPulse“, sowie weitere Kreislaufverstärker „ResQPod“.
Die Entlastung sowohl des Kassenwarts als auch des Vorstands erfolgte einstimmig. Der bisherige Vorstand stellte sich erneut zur Wahl und wurde ebenfalls einstimmig wiedergewählt.
Die Wahlen zum Beirat ergaben folgendes Ergebnis
: Apotheken: Frau Nagel, Frau Wentsch; Ärzte: Herr Dr. Strässner, Herr Dr. Münz, Frau Inge Wohlgemuth; DRK-Ortsverein: Herr Reusch, Herr Sehburger.
Auch der Antrag zur Satzungsänderung zur Aufhebung der Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Mitgliedern wurde einstimmig abgesegnet als auch der auf Vorschlag durch die Versammlung geänderte Antrag zur Wahl von Kassenprüfern, diese werden nun
alle 3 Jahre zusammen mit dem Vorstand gewählt, erstmals dann nach Eintrag der Änderungen in die Satzung.
Aus den Reihen der Mitglieder war ein Antrag zur Beratung eingegangen, der aber bereits vorab beantwortet, im Vorstand beraten und von der Versammlung damit als erledigt betrachtet wurde.

In den anschließenden Grußworten dankten die Geschäftsführer von DRK und ASB sowie Herr Zillinger stellvertretend für Herrn BM Leyn dem Verein für die erbrachten Leistungen und Verbesserungen.
Aus Anlaß der „Woche der Wiederbelebung“ zeigten die DRK-Bereitschaftsleiter Lena Mittermayer und Alexander Reusch schließlich noch, wie einfach es ist, als Zeuge eines Notfalls nach dem Schema Prüfen-Rufen-Drücken ein Leben zu retten:
Prüfen, falls keine Reaktion, keine oder keine normale Atmung (Schnappatmung):
Rufen: Notruf 112
Drücken
Sie fest und schnell in der Mitte des Brustkorbs, mind. 100x pro Minute. Hören Sie nicht auf, bis Hilfe eintrifft.

 

Woche der Wiederbelebung 18.-24.9.2017
Alljährlich findet im September die „Woche der Wiederbelebung“ mit verschiedenen Aktionen statt. In diesem Rahmen halten wir unsere Mitgliederversammlung ab und informieren über die überdurchschnittliche Ausstattung des Schömberger Notarzteinsatzfahrzeugs aus Spendengeldern, wodurch Überlebensvorteile
für den Patienten möglich sind, und über die Arbeit und unsere Unterstützung für die „Helfer-vor-Ort“.
Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 21.09.2017 um 19 Uhr
Mitglieder und Interessierte sind recht herzlich eingeladen am Donnerstag, den 21.09.2017 um 19 Uhr ins Rot-Kreuz-Depot Maisenbach, Talstrasse 21. Wir bitten um möglichst vollzähliges Erscheinen, da auch Neuwahlen des kompletten Vorstands und eine formale Satzungsänderung anstehen.

Tagesordnung:

1. Begrüßung, Feststellung der satzungsgemäßen Einladung und Beschlussfähigkeit, Totenehrung (2017)
2. Berichte und Aussprache zu den Berichten
2.a -- 1.Vorsitzender
2.b -- Kassenwart
3. Bericht der Kassenprüfung und Entlastung des Kassenwart
4. Entlastung des Vorstands
5. Wahlen des
5.a -- 1. Vorsitzenden
5.b -- stellvertretenden Vorsitzenden
5.c -- Schriftführer
5.d -- Kassenwart
6. Wahl des Beirats

Vorschlag: Apotheken: Frau Nagel, Frau Wentsch, Ärzte: Herr Dr. Strässner, Herr Dr. Münz, Frau Inge Wohlgemuth, DRK-Ortsverein: Herr Reusch, Herr Sehburger, KTS Ambulance: Herr Wallisch.
7. Antrag zur Satzungsänderung: Aufhebung der Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Mitgliedern, Wahl von Kassenprüfern:

- §4 Erwerb der Mitgliedschaft: Streiche die letzten beiden Sätze: Der Verein kann neben ordentlichen auch rein fördernde Mitglieder aufnehmen. Letztere haben kein Stimmrecht.
- §6 Mitgliedsbeiträge/Einkünfte/Rechenschaftsbericht: Folgendes wird hinzugefügt: „Zusätzlich wird die Kasse jährlich von zwei von der Mitgliederversammlung alle 3 Jahre gemeinsam mit dem Vorstand zu wählenden Kassenprüfern geprüft, die dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Bericht erstatten.“

8. Anträge*: Eingegangen per Mail 27.7.2017: she. pdf-Datei
9.Verschiedenes

 

*Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung müssen bis 7 Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich vorliegen.

 

Bericht des Vorsitzenden über das Jahr 2016:

3 Vorstandssitzungen (9.3., 23.3., 14.12.), 1 ordentliche Mitgliederversammlung mit Wahl des Beirats (18.3.). Mitgliederzahl stieg von 105 auf 123, kein einziger Austritt, erneut gemeinnützig (Finanzamt 11.7.2016).

So. 11.09.: Stand auf der 10. und letzten Schwarzwälder Spezialitätenwanderung, Erlös 600 Euro für Materialien zur Blutstillung etc., offizielle Übergabe an die Helfer-vor-Ort am 14.12.2016 zusammen mit mehreren Defis inkl. Ladegeräten/Ladehalterungen und Sauerstoff. Insgesamt 2016 ca. 10.000 € Spenden.

Anschaffungen: u.a. Handfunksprechgerät, Phone Adapter für Videolaryngoskopie, „Chest Seal“, Thorax-kompressionsgerät „ZOLL AutoPulse“, div. Verbrauchsmaterial für Medizintechnik, „STK“, Akkus, CO-Warner

2017: NIV-Beatmungsgerät Oxylog 2000 mit neuerer Software-Version und Einwegschläuchen, Li-Ion-Akku und Ladegerät für „ZOLL AutoPulse“, weitere Kreislaufverstärker „ResQPod“.

Ziele des Vereins auch 2016 erfolgreich verfolgt

Der Sinn und Zweck des Vereins umfaßt alles, was der Verbesserung der notärztlichen Versorgung der Bevölkerung dient. Beispielhaft sind zu nennen:

  • Maßnahmen, um die Kenntnis des europaweiten Notrufs „112“ zu verbreiten.
  • Unterstützung von First Respondern (Helfer vor Ort) und der Ausstattung für das Einsatzfahrzeug für die Helfer vor Ort mit EKG-Defis, Sauerstoff, Materialien zur Blutstillung etc.
  • Öffentlicher Zugang zu Defibrillatoren: Dem DRK Ortsverein Schömberg/Bad Liebenzell wurden bereits mehrere Defis für Sanitätsdienste und die Helfer vor Ort überlassen.
  • Unterstützung der Ausstattung des Schömberger Bereichs-Notarztes, dem die Sicherstellung der Notarztversorgung im Bereich Schömberg, Bad Liebenzell, Unterreichenbach, Oberreichenbach ab 1.1.2013 übertragen wurde.

Den Vorstandsmitgliedern, dem Beirat, den Mitgliedern, Spendern und Förderern ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung.

Bericht von der Mitgliederversammlung am 18.3.2016 um 18 Uhr

 

Anstatt den ergänzenden Bereichsnotarztstandort Schömberg nach Überschreiten der Schwelle von 500-600 Einsätzen jährlich langfristig zu sichern, sollte angeblich das Einsatzgebiet auf 1/4 des bisherigen eingeschränkt werden.

 

Mitglieder und Interessierte waren recht herzlich eingeladen am Freitag, den 18.03.2016 um 18 Uhr ins Rot-Kreuz-Depot Maisenbach, Talstrasse 21

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung / Feststellung der fristgerechten Einladung und Beschlußfähigkeit, entschuldigt: Frau Lausegger (Geschäftsführerin ASB Nordschwarzwald), Hr. Leyn (BM Schömberg), Hr. Sauer (Apotheke Schömberg), Dr. Strässner (Ärztlicher Direktor Klinik Schwarzwald/Vorsitzender Schömberger Ärzteverein/FW-Arzt Schömberg), Dr. Hackenberg, Dr. Wohlgemuth, Hr. Scheuermann, Hr. Meier, Hr. Dürr.

  2. Bericht des Vorsitzenden über das Geschäftsjahr 2015, Perspektiven 2016/2017*

  3. Bericht des Kassenwarts über das Geschäftsjahr 2015

  4. Bericht der Kassenprüfung und Entlastung des Kassenwarts**

  5. Entlastung des Vorstands***

  6. Wahl eines Beirats: Ärzte: Dres. Eckard Strässner, Martin Hackenberg, Wolfgang Münz, Inge Wohlgemuth, Apotheken: Frau Heidrun Wentsch (Schwarzwald Apotheke Schömberg), Herr Heiko Sauer (Apotheke Schömberg) und Frau Ute Nagel (Obere Apotheke Bad Liebenzell), DRK OV: Herren Dieter Dettinger, Andreas Sehburger und Alexander Reusch (DRK OV Schömberg / Bad Liebenzell e.V.), KTS-Ambulance: Hr. Harald Graf von Mainberg-Wallisch

  7. Anträge sind keine eingegangen

  8. Offizielle Leihgabe CO-Pulsoxymeter im Wert von 7000 Euro an Helfer vor Ort

  9. Vorschläge für gezielte Werbung neuer Mitglieder und Spender im Stadtgebiet von Bad Liebenzell, um Ausgaben für dort verbrauchte Medikamente und CO-Pulsoxymeter zu decken: Entfällt.

  10. Sonstiges

*Dem Bereichsnotarzt Schömberg wurde zugetragen, dass sein Versorgungsgebiet deutlich eingeschränkt werden soll. Aus Reihen der Anwesenden der Mitgliederver-sammlung wurde deshalb empfohlen, die betroffenen Bürgermeister, vor allem von Schömberg und Unterreichenbach sowie ggfs. Bad Liebenzell und Oberreichenbach anzusprechen und zu bitten, im Rahmen einer Gemeinderatssitzung Mitglieder des Bereichsausschusses Rettungsdienst erneut einzuladen, um über Veränderungen der notärztlichen Versorgung zu berichten.

** Gemäß "Mustersatzung für gemeinnützige Vereine" wird die Kasse nicht von Kassenprüfern, sondern vom Vorstand geprüft. Der Mitgliederstand würde nun die Wahl von Kassenprüfern ermöglichen, hierzu wäre aber erst eine Satzungsänderung bei der nächsten Mitgliederversammlung nötig.

***Anregung für nächste Mitgliederversammlung: Satzungsänderung und Aufhebung des Unterschieds zwischen aktiven (stimmberechtigten) und passiven (nicht stimmberechtigten) Mitgliedern.

Bericht des Vorsitzenden über das Jahr 2015:
1 Vorstandssitzung, 1 ordentliche Mitgliederversammlung mit Wahl des Beirats, Spendensammlung für die ab 10/2015 nicht mehr ersetzten Materialien und ab 11/2015 nicht mehr ersetzten Medikamente. Gestecktes Jahresziel 2015: Reanimationshilfe "LUCAS2" zunächst aufgeschoben, da Gerät z.Zt. einsatzbezogen zugeführt werden kann. Mitgliederzahl stieg von 96 auf 105.

Fr. 02.01.2015 13:00 Aufbau Carport durch Zimmerei Holger Schneller, Oberlengenhardt mit Hilfe der "Kapficher", Beirat A. Sehburger, Mitglieder H. Ossner, K.Wüst. Materialspenden: A. Ehnis, Schwarzenberg: Fertigbetonmischung für Punktfundamente, M. Wohlgemuth, Bieselsberg: Mineralbeton 5m³ und Splitt 2m³

Di. 10.02. MTK für RR-Messgeräte, Spende Fr. Wentsch

2/2015 Petition für NA Alexander Hatz.

Hinweis, dass an Privatadresse des NA keine Medikamente, Praxisräume, Untersuchungs- oder Behandlungsmöglichkeiten und natürlich auch kein Präsenzdienst vorgehalten wird. Natürlich können mit dem Einsatzfahrzeug des Arbeiter-Samariter-Bunds auch keine „Hausbesuche“ durchgeführt werden.

Info: Ab 27.5.2015 Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter bundesweiter kostenloser Rufnummer 116117 erreichbar
So. 13.09. Stand Schwarzwälder Spezialitätenwanderung, Erlös 300 Euro (für Tönungsfolie ASB-Fzg.)

Seit 10/2015 werden Verbrauchsmaterialien aus dem Notfallrucksack nach DIN 13232 nicht mehr ersetzt

Do. 29.10. 19:30 Vorstandssitzung (siehe Protokoll)

Do. 29.10. 20:00 Mitgliederversammlung (siehe Protokoll), Wahl eines Beirats

100. Mitglied: Alexander Reusch, offizielle Übergabe CO-Warngerät für Helfer vor Ort

Seit 11/2015 werden Notfallmedikamente nicht mehr ersetzt, Frau Wentsch, Herr Sauer und der Verein springen ein, in Gemeindeblättern wird gezielt um Spenden geworben, auch „Spenden statt Geschenke“.

Di. 15.12. Gespräch mit BM Leyn wegen Veröffentlichungen im Bürgerfreund

Sa. 19.12. Scheckübergabe Kapficher 300 Euro für Verbrauchsmaterial

Anschaffung NIV-Beatmungsgerät Oxylog 2000 mit neuerer Software-Version und Einwegschläuchen, Feedback-System für Herzdruckmassage (1x Leihgabe an HvO), Optik-Laryngoskope.

Ziele des Vereins auch 2015 erfolgreich verfolgt

Der Sinn und Zweck des Vereins umfaßt alles, was der Verbesserung der notärztlichen Versorgung der Bevölkerung dient. Beispielhaft sind zu nennen:

  • Maßnahmen, um die Kenntnis des europaweiten Notrufs „112“ zu verbreiten.

  • Unterstützung von First Respondern (Helfer vor Ort), unter anderem durch die Ausstattung für das Einsatzfahrzeug für die Helfer vor Ort mit EKG-Defi, Sauerstoff, Kohlenmonoxidwarngerät, Feedbacksystem für Herzdruckmassage etc.

  • Öffentlicher Zugang zu Defibrillatoren: Dem DRK Ortsverein Schömberg/Bad Liebenzell wurde bereits ein halbautomatischer Defi für Sanitätsdienste und die Helfer vor Ort überlassen.

  • Unterstützung der Ausstattung des Schömberger Bereichs-Notarztes, dem die Sicherstellung der Notarztversorgung im Bereich Schömberg, Bad Liebenzell, Unterreichenbach, Oberreichenbach ab 1.1.2013 übertragen wurde.


Allen Vorstandsmitgliedern, dem Beirat, allen Mitgliedern, Spendern und ideellen Förderern ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde am 18.3.2016 offiziell ein CO-Pulsoxymeter im Wert von 7.000 Euro an die Helfer vor Ort des DRK Schömberg / Bad Liebenzell e.V. übergeben. Wie hier am HvO Alexander Reusch demonstriert können mit Hilfe eines Fingersensors u.a. Puls und Sauerstoffsättigung, Kohlenmonoxid und Methämoglobin im Blut gemessen werden. Mit Hilfe des HvO-Fahrzeugs ist das Gerät bei Bedarf jederzeit und in kürzester Zeit an Einsatzstellen verfügbar.

Bericht von der Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 29.10.2015 um 20 Uhr im Rot-Kreuz-Depot Maisenbach

Nachtrag: Sowohl Kassenwart als auch Vorstand wurden einstimmig entlastet, die Wahlen zum Beirat ergaben folgendes einstimmiges Ergebnis:

- Ärzte: Dres. Martin Hackenberg, Wolfgang Münz, Inge Wohlgemuth

- Apotheken: Frau Heidrun Wentsch

- DRK Ortsverein: Andreas Sehburger, Dieter Dettinger

- KTS Ambulance: Harald Graf v. Mainberg-Wallisch

 

Tagesordnung:

  1. Begrüßung

  2. Bericht des Vorsitzenden

  3. Bericht des Kassenwarts

  4. Bericht der Kassenprüfung und Entlastung des Kassenwarts

  5. Entlastung des Vorstands

  6. Wahl eines Beirats

  7. Anträge

  8. Sonstiges

Bericht des Vorsitzenden "Verein Notarzt Schömberg / Bad Liebenzell e.V." über das Jahr 2014:
3 Vorstandssitzungen, 1 ordentliche Mitgliederversammlung mit Neu-/bzw. Wiederwahl des kpl. Vorstands, Spendensammlung für Ausstattung ASB-Fahrzeug: Zusatzbatterie, Ladegerät, Aussensteckdose, Einbauten im Kofferraum inkl. Steckdosen 12 V und 220 V, Innenraumheizung für ca. 5.000 Euro. Gestecktes Jahresziel 2014: Pulsoxymeter MasimoRAD57cm für ca. 8.000 Euro erreicht. Mitgliederzahl stieg von 90 auf 96.

Januar 2014: Inbetriebnahme des Beatmungsgerätes Oxylog2000 aus Spendensammlung 2013
Fr. 10.01. 20:00 Vorstandssitzung (siehe Protokoll)
Do. 20.03. 15:00 Notartermin (Eintrag M. Braun als 2. Vorsitzender anstatt C. Lampen), Antrag auf Kostenbefreiung
Mo. 31.03. 19:00 Vorstandssitzung (siehe Protokoll)
Mi. 09.04.2014 Offizielle Übergabe des Kohlenmonoxid-Warngerätes (Spende Frau Wentsch, Schwarzwald-Apotheke Schömberg)
Sa. 12.04. 19:00 Mitgliederversammlung (siehe Protokoll), Wiederwahl des bisherigen Vorstands, Wahl eines Beirats
Sa. 17.05. Scheckübergabe 1.000 Euro der "Kapficher" für Ausstattung ASB-Fahrzeug
Di. 27.05. 09:30 Termin beim ASB in Bad Herrenalb über weiteres Vorgehen
Mi. 06.08. 18:30 Scheckübergabe 1.000 Euro DeHoGa Bad Liebenzell, SchwaBo berichtet
So. 14.09. Stand Schwarzwälder Spezialitätenwanderung
Mo. 15.09. 19:00 Hr. Löffelhardt übergibt seinen BMW525Touring (Beschriftung war Spende der Firma DekoJoker) an DRK OV Heidelsheim
Mi. 17.09. 14:00 Abholung des Ford Kuga mit gespendeter Ausstattung beim ASB in Bad Herrenalb

Mo. 22.09. 20:00 Woche der Wiederbelebung: Ein Leben retten: Prüfen - Rufen - Drücken, Theorie und Praxis im Rot-Kreuz-Depot Maisenbach

Fr. 26.09. 18:00 Vorstandssitzung (siehe Protokoll)
Mi. 15.10. 14:00 Uhr Offizielle Übergabe des ASB-Fahrzeugs und der Pulsoxymetrie MasimoRAD57cm mit "Kohlenmonoxid- und Rauchgasmessung" am Rathaus Schömberg, u.a. sind alle Spender eingeladen

24.10. Anfrage der FW Bad Liebenzell: Möglichkeiten als Helfer vor Ort

Fr. 05.11. 11:00 Scheckübergabe an Schulsanitätsdienst LUS Schömberg (Erlös Spezialitätenwanderung)
Mo. 15.12. 08:30 Abbau Carport in Altensteig durch die "Kapficher" unter Leitung von Herrn Erhardt nach Abklärung von Bauvorschriften durch Vermessungsbüro Nothacker (Bieselsberg/Altensteig) und Bauamtsleiter Leyn.

Di. 30.12. Witterungsbedingt geplanten Aufbau verschoben auf:
Fr. 02.01.2015 13:00 Aufbau Carport durch Zimmerei Holger Schneller, Oberlengenhardt mit Hilfe der "Kapficher", Beirat A. Sehburger, Mitglieder H. Ossner, K.Wüst. Materialspenden: A. Ehnis, Schwarzenberg: Fertigbetonmischung für Punktfundamente, M. Wohlgemuth, Bieselsberg: Mineralbeton 5m³ und Splitt 2m³

Jahresziel 2015: Reanimationshilfe "LUCAS2" zunächst aufgeschoben, da Gerät z.Zt. einsatzbezogen zugeführt werden kann.

Ziele des Vereins auch 2014 erfolgreich verfolgt

Der Sinn und Zweck des Vereins umfaßt alles, was der Verbesserung der notärztlichen Versorgung der Bevölkerung dient. Beispielhaft sind zu nennen:

  • Maßnahmen, um die Kenntnis des europaweiten Notrufs „112“ zu verbreiten, u.a. Veröffentlichung zum Tag des Notrufs am 11.2.
  • Unterstützung von First Respondern (Helfer vor Ort), unter anderem durch die Ausstattung für das Einsatzfahrzeug für die Helfer vor Ort mit Sauerstoff, EKG-Defi, Ersatz EKG- und Defi-Elektroden, Kohlenmonoxidwarngerät etc., Spende an Schulsanitätsdienst.
  • Öffentlicher Zugang zu Defibrillatoren: Dem DRK Ortsverein Schömberg/Bad Liebenzell wurde bereits ein halbautomatischer Defi für Sanitätsdienste und die Helfer vor Ort überlassen.
  • Unterstützung der Ausstattung des Schömberger Bereichs-Notarztes, dem die Sicherstellung der Notarztversorgung im Bereich Schömberg, Bad Liebenzell, Unterreichenbach, Oberreichenbach ab 1.1.2013 übertragen wurde.


Allen Vorstandsmitgliedern, dem Beirat, allen Mitgliedern, Spendern und ideellen Förderern ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung.

Verein Notarzt e.V. unterstützt Schulsanitäter der Ludwig-Uhland-Schule

Dicht an dicht drängten sich die Werkrealschülerinnen und Schüler der Klasse 5-9 in den Sitzreihen der Aula der Ludwig-Uhland-Schule in Schömberg. Besuch wurde erwartet, die Bläserklasse unter der Leitung von Frau Kristina Bard stand bereit zur Begrüßung. Endlich - das Notarzt-Einsatzfahrzeug braust direkt vor den Haupteingang, Dr. Löffelhard springt heraus, begleitet von 2 Herren betritt er die Aula der Schule. In der Hand hält der Notarzt heute nicht den Notfallkoffer, sondern einen überdimensionalen Scheck. 350 Euro sollen der Ludwig-Uhland-Schule zufließen, gespendet vom Notarzt e.V., dessen 1. Vorsitzender Dr. Löffelhard ist.

Seit dem letzten Schuljahr sind in jeder großen Pause Schulsanitäter unterwegs. Ausgestattet mit gelber Weste und Erstehilfekoffer sind sie sofort zur Stelle, wenn ein Kind sich verletzt. Ausgebildet wurden sie vom Roten Kreuz, wiederholende Übungen werden von der Pädagogischen Assistentin der Schule, Frau Gabriele Schnierle, regelmäßig durchgeführt. Der Scheck unterstützt Ausbildung und Ausstattung der Schulsanitäter.

Markus Braun, 2. Vorsitzender und Markus Faber, Schriftführer des Vereins Notarzt e.V. bringen noch eine besondere Gabe, die sie aus eigener Tasche finanziert haben. 4 Funkgeräte ermöglichen, dass die Schulsanitäter im Notfall sofort mit dem Sekretariat der Schule Verbindung aufnehmen und ohne Zeitverzögerung professionelle Hilfe anfordern können. Bleibt zu wünschen, dass Notfälle nicht eintreten. Im Falle eines Falles ist die Schule nun gut gerüstet.

 

Weitere Infos auf der Homepage der Ludwig Uhland Schule:
www.lus-schoemberg.de

Mitgliederversammlung 2014...

Der wiedergewählte Vorsitzende Peter Löffelhardt, Frau Bürgermeisterin Bettina Mettler, Schriftführer Markus Faber, Stellv. Vors. Markus Braun, Kassenwart Hubert Maisenbacher, aus dem Beirat: Alexander Ebert, Dr. Wolfgang Münz (v.l.n.r., Foto: A.Fisel)

...fand am Samstag, den 12.4.2014 um 19 Uhr im Cafe Talblick in Schömberg mit folgender Tagesordnung statt:

 

1. Begrüßung, Feststellung der satzungsgemäßen Einladung und Beschlussfähigkeit
2. Totenehrung
3. Berichte und Aussprache zu den Berichten
3.a -- 1.Vorsitzender
3.b -- Kassenwart
4. Bericht der Kassenprüfung und Entlastung des Kassenwart
5. Entlastung des Vorstands
6. Wahlen des
6.a -- 1. Vorsitzenden
6.b -- stellvertretenden Vorsitzenden
6.c -- Schriftführer
6.d -- Kassenwart
7. Wahl des Beirats
8. Spenden und Ehrungen
9. Antrag zur Satzungsänderung
10. Anträge
11.Verschiedenes

 

Zu Punkt 4-6: Kassenwart und auf Antrag von Frau Bürgermeisterin Mettler der gesamte Vorstand wurden einstimmig entlastet. Der bisherige Vorstand kandidierte erneut und wurde jeweils einstimmig mit jeweils einer Enthaltung erneut für weitere drei Jahre gewählt.

 

Zu Punkt 7: Folgende Personen wurden einstimmig in den Beirat gewählt: Dr. Hackenberg, Dr. Münz, Ärztin Frau Wohlgemuth, Apothekerin Frau Wentsch und vom DRK Ortsverein Schömberg / Bad Liebenzell die Herren Dettinger, Ebert und Sehburger.

 

Zu Punkt 8: Die Anschaffungen 2013/2014 aus Spendengeldern wurden vorgestellt. Ein herzliches Dankeschön allen Spendern und Mitgliedern, ohne deren Hilfe es nicht möglich wäre, zu helfen. Ein besonderer Dank ging an den anwesenden Gesamtkommandanten der FFW Unterreichenbach Herrn Jochen Kusterer für die Übergabe eines Hilfsmittels zur schnellen und schonenden Rettung von Verletzten aus Unfallfahrzeugen.

Das gleiche Hilfsmittel ist auch auf den Fahrzeugen der FFW Unterreichenbach und beim DRK Ortsverein Schömberg / Bad Liebenzell bevorratet.

 

Zu Punkt 9: Der Vorstand schlug folgende Satzungsänderung vor, die einstimmig angenommen wurde:

1. Redaktionelle Änderung an § 7b "Wahl des Vorstands durch die Mitgliederversammlung":
Absatz 1 Satz 2: Streiche alte Version: "Alle Vorstandsmitglieder müssen dem Förderverein als Mitglieder angehören."
Schreibe neue Version: "Alle Vorstandsmitglieder müssen dem Verein als Mitglieder angehören."

2. Um auch ehemaligen Notärzten oder anderen Ärzten oder geeigneten Personen die Kandidatur als Vorsitzende zu ermöglichen an § 7b Absatz 3/Punkt 3:

Streiche: "Zumindest ein Mitglied des Vorstandes, muss aus der Gruppe der aktiven Notärzte kommen."
Schreibe: "Zumindest ein Mitglied des Vorstandes, soll aus der Gruppe der aktiven Notärzte kommen."

3. Um auch ehemaligen Notärzten oder anderen Ärzten oder geeigneten Personen die Kandidatur als 1.Vorsitzenden zu ermöglichen an § 7c Absatz 2:

Streiche: "Der zu wählende 1.Vorsitzende muss aus der Gruppe der aktiven Notärzte gewählt werden..."
Schreibe: "Der zu wählende 1.Vorsitzende soll aus der Gruppe der aktiven Notärzte gewählt werden..."

Zu Punkt 10: Folgende Anträge lagen vor und wurden einstimmig angenommen:

1. Antrag des Vorstands auf Änderung der Beitragsordnung: Redaktionelle Anpassung zum "SEPA-Lastschriftmandat", siehe www.Verein-Notarzt.de Beitragsordnung.

Weitere Anträge:
2. Antrag auf Übernahme der laufenden Kosten der Homepage des "Verein Notarzt"
3. -Entfällt-
4. -Geändert-: Antrag auf Befugnis des 1.Vorsitzenden, über nötige Anschaffungen zum Erhalt der Einsatzbereitschaft der medizinisch-technischen Ausstattung nach DIN 75079 NEF und dem aktuellen Stand der Technik und der medizinischen Wissenschaft im Online-Umlaufverfahren entscheiden zu lassen. Es gelten die Bestimmungen zur Beschlussfähigkeit nach §7d der Satzung. Zusatz neu:  In dringenden Ausnahmefällen kann der Dienst habende Notarzt über erforderliche Anschaffungen zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft bis zu einem Betrag von 500 Euro selbst entscheiden. Der Vorstand ist unverzüglich zu informieren.
5. -Geändert-: Antrag auf (...) Spendenwerbung im Jahr 2014 zur Anschaffung der Messung von Kohlenmonoxid und so genanntem Methämoglobin mittels Fingersensor (Masimo RAD-57), um den aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft zu erfüllen. Kosten ca. 7.000 Euro
6. -Geändert-: Antrag (...) auf Spendenwerbung im Jahr 2015 zur Anschaffung einer mechanischen Reanimationshilfe (LUCAS2). Kosten ca. 12.000 Euro.


Zu Punkt 11: Verschiedenes: Der Verein wird sich um Förderung für das Projekt "MasimoRAD57" bewerben (siehe Antrag 5).

Peter Löffelhardt
1. Vorsitzender
www.Verein-Notarzt.de

 

Mitgliederversammlung 2013

Dank großzügiger Spenden kann es zunächst weiter gehen

Am Freitag, den 14. Juni 2013 fand im Gasthaus Oesterle in Schwarzenberg die Mitgliederversammlung statt. In den Berichten aus dem vergangenen Jahr über verschiedene Aktionen zur Kenntnis des europaweiten Notrufs „112“ oder der Gestellung eines Defibrillators für die Sanitätsdienste des DRK Ortsvereins Schömberg/Bad Liebenzell wurden die Aktivitäten des Vereins vorgestellt. Weitere Punkte waren die Entlastung des Vorstands und erfreuliche Nachrichten über eingegangene und zugesagte Spenden. Hierdurch kann gemäß eines einstimmig beschlossenen Antrags die medizinisch-technische Ausstattung des Notarzteinsatzfahrzeugs zunächst weiter unterstützt werden.

Die Frage, was passiert, wenn das Fahrzeug den Dienst quittiert, konnte allerdings nicht befriedigend beantwortet werden. Waren doch mehrfach offizielle Zusagen veröffentlicht worden, dass zum 1.1.2013 oder 1.7.2013 ein von den Kassen refinanziertes Einsatzfahrzeug samt Ausstattung gestellt wird. Der privat angeschaffte VW Touran von Notarzt Peter Löffelhardt geht jetzt auf die 300.000 km-Marke zu und bedarf eines dringenden Ersatzes, um die rund 500 Notfalleinsätze jährlich weiterhin sicher und schnell anfahren zu können. Es muss deshalb auf allen Ebenen versucht werden, die hierfür Verantwortlichen für einen gesicherten Notarztstandort und ein Einsatzfahrzeug zu gewinnen.

Ein besonderer Dank gilt allen Vereinsmitgliedern und Spendern, ohne deren Hilfe es bisher nicht möglich wäre, so schnell und effektiv zu helfen und denselben Standard zu finanzieren, wie er auf regulären Notarztfahrzeugen mitgeführt wird. Es versetzte die Vereinsmitglieder und Gäste doch sehr in Erstaunen, was diese für ein NEF übliche medizinische Grundausstattung in Anschaffung und Unterhalt verschlingt, allein die Medikamente für einen Einsatz kosten oft mehrere hundert Euro und die Spitzenbeträge liegen bei 20.000 Euro für ein modernes Beatmungsgerät oder 30.000 Euro für ein EKG mit Zubehör. Bisher wird diese dringend notwendige Ausstattung für das NEF von Herrn Löffelhardt nicht von den Kassen erstattet, sondern selbst oder durch den Verein finanziert.

Alleine im letzten Jahr wurde die Ausstattung mit 9.000 Euro vom Verein unterstützt und im ersten Halbjahr 2013 waren es auch bereits 4.500 Euro, die Dank der Hilfe der mittlerweile über 80 Mitglieder erfolgte. Daher gilt der Vorrang jetzt der Werbung neuer Mitglieder und Spender.

Mitgliederversammlung 2012

Erste Mitgliederversammlung des Vereins

Am vergangenen Samstag, dem 24.3.2012, fand die erste Mitgliederversammlung des am 13.7.2011 neu gegründeten Vereins im Gasthaus Krone in Bieselsberg statt. Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder und Gäste gab der Vereinsvorsitzende, Peter Löffelhardt, einen Jahresbericht ab und ließ die ersten Monate Revue passieren. Dazu gehörten beispielsweise die Teilnahme an den Projektgruppen der Bürgerbeteiligung Schömberg sowie die Präsentationen bei der Glückswoche 2011 und am Tag der offenen Tür der Kinderklinik Schömberg. Die Vereinseintragung beim Amtsgericht konnte kurz nach der Gründung zügig abgewickelt werden. Auf Grund seiner Förderwürdigkeit wurde der Verein umgehend vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.

 

Die erste große Veranstaltung war die Teilnahme mit einem eigenen Stand bei der Schwarzwälder Spezialitäten Wanderung im September 2011. Durch den schönen Spätsommertag war der Eisverkauf ein voller Erfolg und Herr Löffelhardt sprach seinen Dank für die großartige Unterstützung an Familie Braun (Schlosserei Braun, Bieselsberg), Familie Seibold (Cafe Talblick, Schömberg) und der Firma Wallburg Kältetechnik (Pforzheim) sowie allen tatkräftigen und unermüdlichen Helfern aus.

 

Durch die Veröffentlichung der Vereinsmitteilungen im „Bürgerfreund“ Schömberg und „Stadtbote“ Bad Liebenzell können nun die Bürger regelmäßig die Einsatzstatistiken verfolgen und über aktuelle Geschehnisse informiert werden. Dadurch sind die Mitgliederzahlen bereits deutlich angestiegen und es kamen bereits auch viele Spenden durch einige Firmen und etliche Privatpersonen.

 

An dieser Stelle erfolgte ein besonderer Dank an Frau Nagel (Obere Apotheke, Bad Liebenzell) für die komplette Spende des Medikaments „Metalyse“ sowie an Fr. Wentsch (Schwarzwald-Apotheke, Schömberg) und Herrn Schauer (Fa. Stowa, Engelsbrand) für die Möglichkeit zur Anschaffung des Medikaments „Cyanokit“. Herr Löffelhardt kündigte im Ausblick für 2012 am 6. Mai die Veranstaltung des Bogensportclubs an, dessen Erlös an den Förderverein gespendet werden soll, sowie die geplante Beteiligung am 9.9.2012 bei der Schwarzwälder Spezialitäten Wanderung in Bieselsberg.

 

Nachdem der Kassier Hubert Maisenbacher die aktuellen Zahlen vorgetragen hatte, wurde der Vorstand entlastet und im weiteren Schritt Markus Braun (Schömberg) als 2. Vorsitzender und Markus Faber (Unterreichenbach) als Schriftführer nachgewählt.

 

Im Punkt der Tagesordnung „Erläuterungen“ ging Herr Löffelhardt auf häufig gestellte Fragen ein. Der „Verein Notarzt Schömberg/Bad Liebenzell e.V.“ stellt eine Selbsthilfegruppe oder Bürgerinitiative dar, die dauerhaft die Notfallversorgung in der Umgebung von Schömberg fördern und unterstützen möchte. Diese Arbeit betrifft nicht nur die Versorgung durch einen Notarzt, sondern der Verein möchte aktiv die Ausstattung von Helfern vor Ort und die Anschaffung von Defibrillatoren in öffentlichen Gebäuden unterstützen und alles fördern, was in einem Notfall ergänzend und überbrückend bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes helfen kann. Die Verbreitung und Bekanntmachung der europaweiten Notrufnummer 112 gehört natürlich ebenso zu den Aufgaben des Vereins.

 

Herr Löffelhardt erläuterte den Anwesenden dazu auch den deutlichen Unterschied zwischen einem richtigen, ergänzenden Bereichsnotarzt und der für Schömberg probeweise geschaffenen Sparversion „Notarzt vor Ort“ (dieses Konstrukt ist einmalig und wird ansonsten in keinem der anderen Landkreise angewandt). Herr Löffelhardt nannte etliche Beispiele für weitere Bereichsnotärzte mit Unterstützung durch Fördervereine in Baden-Württemberg, mit denen die vorhandenen regulären Rettungsdienste ergänzt werden und damit den Menschen im Notfall schnell und praktikabel geholfen werden kann.

 

In der anschließenden Fragerunde kam – vor allem durch die Veröffentlichung des Artikels des VdK im letzten Bürgerfreund – natürlich die Frage auf, warum Peter Löffelhardt denn zum Jahresende die Vergütungsvereinbarung gekündigt hat. An dieser Stelle ging Herr Löffelhardt darauf ein, dass er ausschließlich die defizitäre Vergütungsvereinbarung als „Notarzt vor Ort“ mit den Kassen aus formalen Gründen zum nächst möglichen Termin gekündigt hat, um die Grundlage für eine dauerhafte Lösung zu schaffen, aber natürlich nicht die umfassende Alarmierungsvereinbarung mit der Leitstelle.

 

Weiterhin erklärte Peter Löffelhardt, dass die Sofortmassnahme „Notarzt vor Ort“ von vornherein auf eine zweijährige Probephase bis 2012 befristet war und von einem Gutachten begleitet werden sollte. Auf Grund der gesammelten Daten konnte bewiesen werden, dass die Einhaltung der notärztlichen Hilfsfrist im Bereich Schömberg/Unterreichenbach/Bad Liebenzell und Oberreichenbach möglich war.

Durch die durchschnittlich knapp 400 jährlichen Einsätze von Herrn Löffelhardt hat sich gezeigt, dass durch die neuen zwei zusätzlichen Standorte in Altensteig und Schömberg der Landkreis Calw inzwischen landesweit sogar vom letzten Platz aufsteigen konnte und die Hilfsfristen nun bereits in über 90 Prozent (zuvor 75-77 %) eingehalten werden können.

Daher stehen momentan die Chancen gut, dass es dann nach Gutachtenlage zur Einrichtung eines ergänzenden Bereichsnotarzt-Standortes kommen wird, wobei es dann unerheblich ist, ob eine Vereinbarung mit ihm oder einem Notarzt aus einem Nachbarort zustande kommen wird. Hauptsache ist, dass im Notfall schnell und kompetent geholfen werden kann.