Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie bitte die europaweite Notrufnummer 112 (Feuer, Notarzt, Rettungsdienst)
Bei lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie bitte die europaweite Notrufnummer 112 (Feuer, Notarzt, Rettungsdienst)

Herzinfarkt: Jede Minute zählt!

Das sind die Anzeichen für einen Herzinfarkt

Quelle: www.herzstiftung.de

 

Bei diesen Anzeichen im Herzbereich oder Brustkorb sollten Sie sofort an einen Herzinfarkt denken und ohne Zeit­ver­lust den Notarzt rufen:

 

• Starke Schmerzen
mit einer Dauer von mindestens fünf Minuten. Oft strahlen die Schmer­zen in andere Kör­per­re­gio­nen aus – z. B. in die Arme, den Oberbauch, zwischen die Schul­ter­blät­ter in den Rücken oder in den Hals und Kiefer.

 

• Massives Engegefühl
Oft tritt ein Herzinfarkt mit einem heftigen Druck oder einem sehr star­ken Ein­schnü­rungs­ge­fühl im Herzbereich in Erscheinung. (Viele Men­schen mit einem Herzinfarkt haben das Gefühl, dass ihnen ein Elefant auf der Brust steht.)

 

• Heftiges Brennen
Oft handelt es sich bei den Schmerzen eines Herzinfarkts auch um ein stark brennendes Gefühl.

 

• Übelkeit, Erbrechen, Luftnot und Schmerzen im Oberbauch
Ein Herzinfarkt kann sich auch alleine mit so genannten „unspezifischen Anzeichen″ bemerkbar machen, was bei Frauen etwas häufiger vor­kommt als bei Männern. Zu unspezifischen Anzeichen zählen z. B.: Übelkeit, Luftnot, Schmerzen im Oberbauch und Erbrechen. Da solche Beschwerden auch bei anderen harmloseren Erkrankungen auftreten können, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung immer dann den Notarzt zu rufen, wenn diese unspezifischen Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten. Möglicherweise steckt dann ein Herzinfarkt dahinter.

 

• Angstschweiß mit kalter, fahler Haut
Häufig tritt bei einem Herzinfarkt zusätzlich Angst auf, die sich z. B. mit einer blassen/fahlen Gesichtsfarbe und Kaltschweißigkeit bemerkbar machen kann.

 

Schlaganfall kann jeden treffen!

Im Notfall Symptome erkennen und richtig handeln

Quelle: www.schlaganfall-hilfe.de

 

Ein Schlaganfall ist eine plötzlich einsetzende Funktionsstörung des Gehirns. Zu 80 Prozent wird er durch den Verschluss eines hirnversorgenden Gefäßes aufgrund eines Blutgerinnsels ausgelöst. Die übrigen 20 Prozent der Schlaganfälle resultieren aus einer Hirnblutung. Nervenzellen werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und beginnen abzusterben. In jeder Sekunde, die der Schlaganfall andauert, sterben Hirnzellen ab. Die ersten Stunden nach einem Schlaganfall sind entscheidend. 
Bei Verdacht auf einen Schlaganfall muss daher schnell gehandelt werden.

Denn: durch rasches Handeln und einen frühen Therapie-Beginn können Gehirnzellen vor dem Absterben gerettet und spätere Beeinträchtigungen gemindert werden. So besteht die Chance, die geistigen und körperlichen Folgen des Schlaganfalls zu begrenzen oder zu vermeiden. Jede Minute zählt: Jeder Schlaganfall ist ein Notfall!

Deshalb ist es besonders wichtig,

  • die Schlaganfall-Symptome zu kennen
  • die Schlaganfall-Symptome zu erkennen
  • und richtig zu handeln.

Ein Schlaganfall äußert sich häufig durch folgende plötzlich einsetzende Symptome

Sehstörungen

Tritt plötzlich eine Einschränkung des Gesichtsfeldes ein, übersieht der Betroffene zum Beispiel Gegenstände und Menschen auf seiner linken Körperseite. Auch Störungen des räumlichen Sehens können Folge eines Schlaganfalls sein. Der Betroffene kann sich nicht mehr orientieren. Ebenso können Doppelbilder auf einen Schlaganfall hinweisen.

 

Sprach- Sprachverständnisstörungen

Sprach- und Verständnisstörungen können sich als stockende, abgehackte Sprache äußern, aber auch das Verdrehen von Silben oder Buchstaben beinhalten. In seltenen Fällen kann der Betroffene gar nicht mehr sprechen. Bei Sprachverständnisstörungen wird das Gesagte nicht mehr verstanden.

 

Lähmung, Taubheitsgefühl

Eine plötzlich eintretende Lähmungserscheinung auf einer Körperseite kann auf einen Schlaganfall hinweisen. Ebenso ein gestörtes Berührungsempfinden. Ein typisches Merkmal ist ein herunterhängender Mundwinkel.

 

Schwindel mit Gangunsicherheit

Schwindel kann viele Ursachen haben, daher deutet er zumeist nur in Verbindung mit einem weiteren Begleitsymptomen auf einen Schlaganfall hin.

 

Sehr starker Kopfschmerz

Kopfschmerzen in bisher ungekannter Stärke, Ursache sind zumeist Einblutungen in das Hirngewebe (meist hervorgerufen durch das Platzen oder Zerreißen einer in der Regel angeborenen Gefäßaussackung). Diese starken Kopfschmerzen können mit Übelkeit und Erbrechen verbunden sein.
 

Nicht warten, starten! NOTRUF 112

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der "Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe" www.schlaganfall-hilfe.de oder der "Deutschen Herzstiftung" www.herzstiftung.de